SLM Solutions

Bislang ist die Bilanz von SLM Solutions noch rot. - Bild: SLM Solutions

Der Hersteller von 3D-Metalldruckern steigert seinen Umsatz im zweiten Quartal um 105 Prozent, während er im ersten Halbjahr auf ein Wachstum von 85 Prozent kam. SLM wachse damit schneller als der globale Gesamtmarkt, der laut Wohlers Associates zwischen 2013 und 2015 um durchschnittlich 32 Prozent expandiert ist.

Allerdings blieb SLM in der Verlustzone. Die Personalkosten stiegen mit dem Aufbau der Belegschaft rasant. Auch die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 59 Prozent.

Das um die Kosten für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm bereinigte EBITDA fiel im Halbjahr auf Minus 1 Million von Minus 0,4 Millionen Euro. Das Periodenergebnis nach Steuern lag mit Minus 2,3 Millionen Euro marginal tiefer als im Vorjahreszeitraum.

Dynamisches Marktsegment

Die Verbesserung der Profitabilität sei davon abhängig, dass SLM seinen Wachstumskurs fortsetze, teilte der 3D-Druckerhersteller mit. "Wir befinden uns als Spezialist für Metalle im dynamischsten Marktsegment der additiven Fertigung und tragen unseren Teil dazu bei, die bestehenden Barrieren für eine flächendeckende Anwendung abzubauen."

Nach dem Wachstum im ersten Halbjahr erwartet SLM für 2016 weiterhin einen Umsatzkorridor von 85 bis 90 Millionen Euro und geht davon aus, das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr leicht zu steigern. Maßgeblich dafür sei insbesondere das Maschinengeschäft im vierten Quartal.