SLM Solutions

SLM legt im ersten Quartal 2016 zu: Die Metall-3D-Drucker des Unternehmens sind gefragt. - Bild: Yuki Sasaki42/Wikipedia

Sowohl der Anteil an Industriekunden als auch der Anteil an Wiederholungskäufern stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal an. Unter den bestellten Maschinen waren 16 Multilasermaschinen. Im ersten Quartal 2016 erzielte SLM Umsatzerlöse von 13,79 Millionen Euro, was einer Steigerung von 62,7 Prozent entspricht.

Uwe Bögershausen, Finanzvorstand von SLM Solutions mit Sitz in Lübeck, erklärte: "Bei der quartalsweisen Betrachtung von Umsatz- und Ertragslage ist zu beachten, dass das Maschinen-Geschäft einer Saisonalität unterliegt: Ein Großteil der Maschinen wird regelmäßig im vierten Quartal bestellt und ausgeliefert. Mit dem Topline-Wachstum zu Jahresbeginn sind wir sehr zufrieden."

Die Gesamtleistung, die sich aus Umsatzerlösen, Bestandserhöhungen und anderen aktivierten Eigenleistungen zusammensetzt, erhöhte sich im ersten Quartal um 51 Prozent auf 17,64 Millionen Euro. Die Personalkosten legten ebenfalls zu, weil SLM unter anderem zwei neue Tochtergesellschaften in Schanghai und Moskau gegründet hat und mehr Beschäftigte hat. Die um Aufwendungen für die langfristige Mitarbeiterbindung bereinigte Personalaufwandsquote stieg auf 29,6 von 25 Prozent. Das Konzernergebnis rutschte auf minus 1,98 Millionen Euro von vorher plus 811.000 Euro ab. Die Eigenkapitalquote des TecDax-Unternehmens lag bei 82,5 Prozent, nach 84,7 Prozent im März 2015.