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SLM Solutions hat sowohl Umsatz- als auch Margenprognose für das laufende Jahr gesenkt. - Bild: SLM Solutions.

Die SLM Solutions Group AG erwartet 2016 demnach nur noch einen Konzernumsatz von 75 bis 80 Millionen Euro nach zuvor prognostizierten 85 bis 90 Millionen. Ein Jahresumsatz von 75 bis 80 Millionen Euro würde einem Wachstum von 13 bis 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen.

SLM-Chef Markus Rechlin erklärte die zurückgeschraubten Erwartungen mit der Verunsicherung und Zurückhaltung der Kunden in Folge des Übernahmeversuchs von GE. Dieser und die damit einhergehende Verunsicherung der Märkte hätten dazu geführt, dass sich Kundenprojekte ins nächste Jahr verschoben haben. Die Zurückhaltung der Kunden konnte auch durch den positiven Verlauf der Branchenmesse formnext nicht vollständig ausgeglichen werden.

Das Unternehmen geht zudem nun davon aus, dass die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr steigen wird - zu Jahresbeginn war das Management noch von einer Verbesserung gegenüber 2015 ausgegangen. Dies sowie das geringere Umsatzwachstum im Zusammenspiel mit gewährten Rabatten beim Abverkauf älterer Demomaschinen in der ersten Jahreshälfte führen im Gesamtjahr zu einer geringer als erwarteten bereinigten EBITDA-Marge.

Die bereinigte EBITDA-Marge sieht SLM Solutions nun im positiven einstelligen Bereich, während die ursprüngliche Prognose von einer um Einmaleffekte bereinigten EBITDA-Marge über dem Vorjahr ausging.