SLM,Wachstum,2017,Ergebnis,Umsatz,Gewinn,EBIT,EBITDA

SLM will 2017 wieder wachsen. - Bild: SLM

Für das abgelaufene Jahr wies der Konzern, der von General Electric übernommen werden sollte, einen Konzernumsatz von 80,7 Millionen Euro aus. Das war ein Wachstum von 22 Prozent zum Vorjahr.

Damit blieb der Konzern leicht über seiner Zielvorgabe, die allerdings im Dezember wegen der Verunsicherung und Zurückhaltung der Kunden infolge des gescheiterten Übernahmeversuchs durch GE kräftig zusammengestrichen wurde. SLM Solutions stellte demnach nur noch einen Konzernumsatz von 75 bis 80 Millionen Euro nach zuvor prognostizierten 85 bis 90 Millionen in Aussicht. Uwe Bögershausen, CFO des Unternehmens, erklärte mit Blick auf das vergangene Jahr: "2016 war von außerordentlichen Ereignissen geprägt und blieb letztlich unter unseren Erwartungen. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass das allgemeine Interesse an unserer Technologie stark gewachsen ist."

Maschinenaufträge sind gestiegen

Im vergangenen Geschäftsjahr entfielen 86,3 Prozent der Umsätze auf das Kerngeschäft mit dem Verkauf von Laserschmelzanlagen (Vorjahr: 89,5 Prozent). Weitere 13,7 Prozent entfielen auf das Segment After Sales, in welchem Serviceumsätze, Ersatzteilverkäufe und Handelswarenverkäufe zusammengefasst werden. 2016 erhielt SLM Solutions Aufträge für 130 Maschinen. Ein Jahr zuvor waren es noch 102 Maschinenaufträge. Der Wert der Bestellungen erhöhte sich auf 79,99 von zuvor 61,13 Millionen Euro und konnte laut SLM wegen des höherwertigen Produktmix stärker steigen als die Zahl der bestellten Maschinen. Die ausführlichen Zahlen will SLM Solutions am 30. März 2017 veröffentlichen.

Ende Oktober 2016 gab GE bekannt, dass eine Übernahme von SLM Solutions nicht stattfindet. Die Amerikaner hatten die erforderliche Mindestannahmequote nicht erreicht. GE hatte für das Lübecker Unternehmen 672 Millionen Euro zahlen wollen. Der Preis von 38 Euro je Aktie entsprach damals einem Aufschlag von 38 Prozent auf den SLM-Aktienkurs vor Bekanntwerden der Offerte. Weil die SLM-Übernahme scheiterte, kaufte GE stattdessen einen anderen deutschen 3D-Druckhersteller und übernahm für 549 Millionen Euro die bayerische Concept Laser GmbH.