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Der Wechselrichterhersteller SMA Solar rechnet 2017 mit rückläufigem Gewinn. - Bild: SMA Solar

Im vergangenen Jahr habe das Ergebnis vor Abschreibung/Amortisation, Zinsen und Steuern (EBITDA) nach vorläufigen Berechnungen über 140 Millionen Euro erreicht, wobei die Abschreibung/Amortisation bei 75 Millionen Euro liege. Angekündigt hatte SMA für 2016 ein EBIT von 60 bis 70 Millionen Euro, nach 34 Millionen im Jahr 2015.

Für 2017 rechnet der Vorstand aber nur noch mit einem Ergebnis vor Abschreibung/Amortisation, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 70 bis 90 Millionen Euro. Die Abschreibung/Amortisation wird voraussichtlich bei 60 bis 70 Millionen Euro liegen.

Der Vorstand rechnet mit einem positiven frei verfügbaren Cashflow und in Folge dessen mit einem Aufbau der Nettoliquidität auf über 400 Millionen Euro. Produktentwicklungen und ein zusätzliches Angebot von Dienstleistungen sollen ab 2018 zu einer steigenden Brutto-Marge führen.

SMA kämpft schon länger mit schwierigen Marktbedingungen und hatte im August angekündigt, zum Jahresende Produktionsstandorte in den USA und Südafrika zu schließen. Wegen des Preisdrucks musste das Unternehmen im Oktober seine Jahresprognose für 2016 senken.