SMA Solar

SMA Solar kann wieder einen Gewinn verbuchen. Nichtsdestotrotz will das Unternehmen einen Standort in den USA schließen. - Bild: SMA Solar

Wachstumstreiber sei das Geschäft mit solaren Großanlagen, vor allem im Ausland, erklärte der Wechselrichterhersteller. Gleichwohl kündigte SMA an, den Produktionsstandort in Denver zu schließen, wovon 280 Stellen betroffen seien.

Die Erlöse kletterten in den sechs Monaten um 15,1 Prozent auf 494,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte 39,3 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte SMA Solar noch einen Verlust von 14,9 Millionen Euro ausgewiesen. Das Konzernergebnis stieg auf 19,4 Millionen von minus 21,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Angesichts des positiven Verlaufs bestätigte das nordhessische Unternehmen die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2016. Der Konzern erwartet weiterhin einen Umsatz von 950 Millionen bis 1,05 Milliarden Euro und einen deutlichen Ergebnissprung auf 80 bis 120 Millionen Euro.

SMA Solar war 2014 in die Krise geraten: Der Einbruch der Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern und der hohe Preisdruck sorgten dafür, dass das Unternehmen einen Verlust schrieb. Seitdem hat der Wechselrichterhersteller drastische Sparmaßnahmen durchgeführt. Mehr als 2.000 Stellen hat SMA Solar in den vergangenen vier Jahren abgebaut.