Vor einigen Jahren war HTC noch einer der Top-Android-Smartphonebauer. Angesichts des harten

Vor einigen Jahren war HTC noch einer der Top-Android-Smartphonebauer. Angesichts des harten Wettbewerbs durch Samsung und chinesische Rivalen wie Xiaomi oder Huawei ist der Marktanteil jedoch drastisch geschrumpft. - Bild: TechHive

Beim taiwanischen Smartphonehersteller HTC laufen die Geschäfte weiterhin schlecht. Der Konzern rechnet auch im laufenden dritten Quartal mit einem Verlust und gibt zudem einen schwachen Umsatzausblick.

Anleger sind schockiert, die HTC-Aktie verliert im frühen Handel an der Börse in Taiwan 10 Prozent.

Den Verlust sieht HTC in den drei Monaten zwischen 5,85 bis 5,51 Taiwan-Dollar je Aktie, was umgerechnet rund 0,17 bis 0,16 Euro sind. Im zweiten Quartal lag der Verlust noch bei 9,7 Dollar je Aktie. Der Umsatz dürfte in den drei Monaten per Ende September in einer Bandbreite von 19 Milliarden bis 22 Milliarden Dollar liegen nach noch 33,01 Milliarden im zweiten Quartal. Grund für den trüben Ausblick seien schwache Verkäufe und eine geringe Nachfrage in China, so HTC.

Vor einigen Jahren war HTC noch einer der Top-Android-Smartphonebauer. Angesichts des harten Wettbewerbs durch Samsung und chinesische Rivalen wie Xiaomi oder Huawei ist der Marktanteil jedoch drastisch geschrumpft.

In den vier vorangegangenen Quartalen hatte die HTC Corp noch moderate Gewinne geschrieben – ein kurzlebiger Erfolg ihrer strategischen Verlagerung hin zum Verkauf von mehr mittelpreisigen statt teuren Telefonen in Schwellenmärkten und Kostensenkungen durch die Auslagerung eines Teils der Produktion.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht