Audi Neckarsulm

Von links nach rechts: Dr. Hubert Koch, Firma Trimet, Rainer Schirmer, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats, Helmut Stettner, Werkleiter des Audi Standorts Neckarsulm, sowie Michael Breme, Leiter Produktions- und Werkplanung, Dr. Michael Korte, Leiter Technologieentwicklung und Digitale Produktion, Dr. Bernd Mlekusch, Leiter Entwicklung Karosseriestruktur und Marc Hummel, Technologieentwicklung Werkstoffe. - Bild: Audi

Werkleiter Helmut Stettner hat gemeinsam mit Michael Breme, Leiter Produktions- und Werkplanung Audi AG, Dr. Michael Korte, Leiter Technologieentwicklung und Digitale Produktion Audi AG und Rainer Schirmer, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats, das neue Technikum zur Werkstofferprobung eingeweiht.

Kleinste Druckgussmaschine von Volkswagen

Serienreife Aluminium-Werkstoffe für den Karosserie-Leichtbau: Diese werden die Experten im Werkstofftechnikum entwickeln. Maximale Flexibilität bei der Wärmebehandlung von Werkstoffen wird durch den modularen Aufbau möglich.So können die Bauteile die Anlagenmodule in individuell passender Reihenfolge durchlaufen, durch bis zu zwölf verschiedene Prozessrouten.

Eine weitere Besonderheit des Technikums: die kleinste Druckgussmaschine im Volkswagen-Konzern. Damit können die Mitarbeiter neue Legierungen in kleinen Einheiten von 50 bis 150 Kilogramm prüfen.

„Die Werkstoffentwicklung ist die Basis für den erfolgreichen Karosserie-Leichtbau bei Audi. Innovative Werkstoffe machen unsere Modelle noch effizienter und sind damit auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Elektromobilität.“

Helmut Stettner, Werkleiter Audi-Standort Neckarsulm

Bild: Audi

Intelligenter Material-Mix

Im Technikum findet sich alles, was für die Produktion von Leichtmetallbauteilen nötig ist, wie es in einer Pressemitteilung von Audi heißt. Hier lassen sich über den vollautomatischen Vakuum-Druckguss bis zur mehrstufigen Wärmebehandlung neue Legierungen mischen und Schmelzen. Neuartige Simulationsmethoden unterstützen den gesamten Prozess virtuell.

Im letzten Schritt prüfen die Experten die Werkstoffe auf ihre Eigenschaften. Sind die Bauteile zufriedenstellend, fließen sie direkt in die Serienproduktion ein.

„Mit dem neuen Technikum gestalten wir den Leichtbau noch innovativer und nachhaltiger. Dank der hochmodernen, vollautomatischen Anlagen können wir Materialien und Herstellungsprozesse besonders wirtschaftlich entwickeln.“

Michael Breme, Leiter Produktions- und Werkplanung bei Audi

Bild: Audi

Laut Audi hat der Leichtbau bereits seit Jahrzehnten höchsten Stellenwert im Unternehmen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Flottenziele. Dabei verwendet die Marke mit den vier Ringen einen intelligenten Material-Mix – von Stahl über Aluminium und Magnesium bis hin zu faserverstärkten Kunststoffen.

Das Motto der Leichtbau-Ingenieure lautet: das richtige Material an der richtigen Stelle in der richtigen Menge.

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