BASF

Der Chemiekonzern BASF möchte in den kommenden Jahren mehr verdienen. - Bild: BASF SE

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll jährlich um drei bis fünf Prozent steigen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Dienstag in Ludwigshafen mit. Seit 2012 sei das Ergebnis im Schnitt um acht Prozent gewachsen und habe damit über dem jährlichen Wachstum der weltweiten Chemieproduktion gelegen.

Um Kosten zu sparen, setzt BASF in den Jahren 2019 bis 2021 ein neues Sparprogramm auf. Dieses Programm soll ab Ende 2021 jährlich zwei Milliarden Euro zum Ebitda beisteuern. Es betrifft Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsaktivitäten.

Zudem will der Konzern sein China-Geschäft weiter ausbauen. China ist laut BASF mit einem Anteil von über 40 Prozent am Weltmarkt der größte Chemiemarkt. "Bis 2030 wird der Anteil Chinas auf knapp 50 Prozent wachsen und wir wollen daran partizipieren", sagte BASF-Chef Martin Brudermüller.

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