Software AG

Der Umsatz der Software AG ging im dritten Quartal zurück. - Bild: Software AG

Sowohl bei Umsatz als auch der Marge ist das Darmstädter TecDAX-Unternehmen auf Kurs in Richtung Jahresziel. Dementsprechend bestätigte die Software AG den Ausblick für 2017.

Im Zeitraum von Juli bis September fielen die Gesamterlöse leicht auf 197,3 von 198,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Von Factset befragte Analysten hatten mit 211 Millionen Euro gerechnet. Die Lizenzerlöse lagen bei 46,2 Millionen nach 46,9 Millionen Euro. Die Wartungsumsätze waren mit 103,3 ebenfalls etwas niedriger als die 104,0 Millionen im Vorjahr. Wechselkursbereinigt stiegen die Erlöse jeweils um 2 Prozent.

In der Wachstumssparte Digital Business Platform (DBP), dem mit Abstand größten Geschäftsbereich, und im Datenbankgeschäft Adabas & Natural (A&N) sanken die Erlöse jeweils um 1 Prozent, währungsbereinigt stand ein Plus von 2 Prozent zu Buche.

Der operative Gewinn (EBIT) stieg nur leicht um 1 Prozent auf 50,4 Millionen Euro. Die EBITA-Marge, die nicht nach IFRS ermittelt wird und die zentrale Steuerungskennziffer darstellt, lag bei 32,2 Prozent nach 33,7 Prozent im Vorjahreszeitraum und damit oberhalb des Zielkorridors für das Gesamtjahr 2017. Das Nettoergebnis stieg um 4 Prozent auf 33,7 Millionen Euro.

Die zum Halbjahr erhöhte Margenprognose für 2017 bestätigte das Unternehmen. Die EBITA-Marge soll 31,0 bis 32,0 Prozent erreichen. 2016 betrug die Rendite 31,2 Prozent. Im Geschäftsbereich DBP peilt die Software AG nach wie vor ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent an. Für das Datenbankgeschäft A&N ist weiterhin ein Rückgang von 2 bis 6 Prozent eingeplant.