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Die Software AG hat 2016 unerwartet schwach abgeschlossen. - Bild: Software AG

Dennoch sprach der Darmstädter Softwarekonzern von einem "Rekordquartal", denn immerhin der Wachstumsbereich der Software AG, die Digital Business Platform, erzielte Bestmarken bei Lizenz- und Wartungserlösen.

Insgesamt sah das Quartal aber schwach aus. Immerhin stiegen die Einnahmen dank höherer Lizenz- und Wartungsumsätze um 3 Prozent auf 263,9 Millionen Euro. Analysten hatten dem Unternehmen aber mit 266 Millionen Euro mehr zugetraut.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde durch Einmaleffekte belastet und sank im vierten Quartal um 9 Prozent auf 75,1 Millionen Euro. Hier hatten die professionellen Beobachter 80 Millionen Euro erwartet. Netto verblieben 58 Millionen Euro, 11 Prozent weniger als im Vorjahr und sogar 13 Prozent unter den Erwartungen.

Im Gesamtjahr erreichten die Darmstädter immerhin ihre eigene Margenprognose. Die EBITA-Marge lag mit 31,2 Prozent in der oberen Hälfte der Prognosespanne, die von 30,5 bis 31,5 Prozent reichte. Der Wachstumsbereich Digital Business Platform steigerte seinen Umsatz jedoch nur um währungsbereinigt 3 Prozent. Vorgenommen hatte sich die Sparte ein Plus beim Produktumsatz von 5 bis 10 Prozent. Die Sparte Adabas & Natural schrumpfte im Rahmen der Erwartungen um 4 Prozent. Der Konzerngewinn legte 2016 insgesamt um 1 Prozent auf 140,4 Millionen Euro zu.

Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einer steigenden Nachfrage und deshalb mit einem Umsatzplus der Sparte Digital Business Platform zwischen 5 und 10 Prozent. Adabas & Natural soll erneut um 2 bis 6 Prozent schrumpfen. Darüber hinaus erwartet der Konzern erneut eine Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) von 30,5 bis 31,5 Prozent.