Solarworld

Solarworld hat im ersten Quartal 2016 doppelt so viel Verlust nach Steuern gemacht wie im Vorjahreszeitraum. - Bild: SOlarworld

Auch im operativen Geschäft fiel der Verlust etwas größer aus: Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT) schrieb Solarworld einen Fehlbetrag von 9,7 Millionen Euro, nach einem Minus von 8 Millionen Euro im Vorjahr. Dabei wirkten sich Währungseffekte negativ aus: Ohne Berücksichtigung des Währungsergebnisses hätte der operative Verlust bei 4,9 Millionen Euro gelegen. Damit bestätigte Solarworld am Donnerstag vorläufige Zahlen von Anfang Mai.

Umsatz und Absatz legten hingegen deutlich zu: Die Erlöse stiegen um knapp 43 Prozent auf 212,6 Millionen Euro. Die Absatzmenge verbesserte sich um 62 Prozent auf 341 Megawatt.

Die Liquidität des Konzerns verschlechterte sich etwas: Die flüssigen Mittel verringerten sich seit Ende Dezember von knapp 189 Millionen Euro auf 183 Millionen Euro.

Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte Solarworld. "Wir liegen auf Kurs, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2016 zu erreichen", zitierte der Konzern seinen Vorstandschef Frank Asbeck. Solarworld stellt weiterhin ein operatives Ergebnis im unteren zweistelligen Millionenbereich in Aussicht. 2015 war ein Fehlbetrag von 4,2 Millionen Euro angefallen. Der Umsatz soll auf bis zu 1 Milliarde Euro steigen. Die Absatzmenge wird nach den Erwartungen des Konzerns um 20 Prozent zulegen.