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Der Airbag-Hersteller Takata soll womöglich insolvent gehen, um die anstehenden Schadenersatzzahlungen zu deckeln. - Bild: Alexauto321/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Für die Aktie ging es um 11,6 Prozent bergab, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet hatte, dass potenzielle Kaufinteressenten mit einer Insolvenz des Zulieferers liebäugeln würden, um auf diesem Wege die Schulden und Haftungsansprüche zu deckeln.

Laut informierten Personen soll der Finanzinvestor Carlyle zusammen mit dem chinesischen Airbag-Hersteller Key Safety Systems ein Angebot vorgelegt haben. Ein weiteres Gebot soll von Daicel, einem japanischen Hersteller von Airbag-Gasgeneratoren, und der Private-Equity-Firma Bain Capital vorliegen. Die Beteiligungsgesellschaft KKR soll ebenfalls zu den Interessenten gehören.

Die Takata-Aktie hat seit Anfang 2014 bereits 87 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Dem Airbag-Hersteller drohen milliardenschwere Entschädigungsforderungen der betroffenen Kunden. Wegen der defekten Airbags von Takata, die auch mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht werden, haben Autohersteller weltweit Millionen Rückrufe anordnen müssen.