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Das Raumfahrtunternehmen SpaceX des Tesla-Gründers Elon Musk hat einen Auftrag an Arianespace verloren. - Bild: SpaceX

Die Inmarsat plc, die ihren Mobilfunkdienst über Satelliten betreibt, teilte mit, dass einer ihrer Satelliten nun von der europäischen Trägerrakete Ariane 5 ins All gebracht werden soll, und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, von der Falcon 9 von SpaceX.

Die Falcon 9 war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, als eine unbemannte Rakete dieses Typs im September auf dem Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida bei einem Test explodierte. Mit dieser Rakete sollte eigentlich ein israelischer Kommunikationssatellit ins All befördert werden, der bei der Explosion ebenfalls zerstört wurde.

Ursprünglich wollte SpaceX seine Raketenstarts bis Ende des Jahres wieder aufnehmen. Doch solange die Untersuchung des Vorfalls in Florida nicht abgeschlossen ist, müssen die Raketen am Boden bleiben. SpaceX geht momentan davon aus, dass seine Trägerrakete voraussichtlich Anfang Januar wieder abheben wird. Die ihm verbliebene Zeit will das Unternehmen nutzen, um sicherzustellen, dass der nächste Raketenstart erfolgreich sein wird.