Mathias Döpfner: "Eine Übernahme von T-Online ist sehr unwahrscheinlich." - Bild: Axel Springer

Mathias Döpfner: "Eine Übernahme von T-Online ist sehr unwahrscheinlich." - Bild: Axel Springer

Ende der monatelangen Spekulationen? Mathias Döpfner, Chef des Axel-Springer-Konzerns, schließt einen Kauf des Internetportals T-Online nahezu aus.

“Eine Übernahme von T-Online ist sehr unwahrscheinlich”, sagte Döpfner der “Süddeutschen Zeitung”. Döpfner stellte klar, mit anderen Übernahmen zu liebäugeln. “Unsere Prioritäten sind andere”, sagte er. “Uns interessiert derzeit besonders der englische Sprachraum.” Der Konzern schaue sich viele Unternehmen an.

Übernahme “sehr unwahrscheinlich”

Springer galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Kauf des Portals, das bislang noch der Deutschen Telekom gehört. In der vergangenen Woche hatte Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom, erstmals öffentlich eingeräumt, dass das Portal zum Verkauf stehe. Der Konzern habe bereits Gespräche mit möglichen Interessenten aufgenommen, sagte er auf der Hauptversammlung in Köln.

Telekom-Chef Tim Höttges hatte kürzlich auf der Hauptversammlung seines Konzerns bestätigt, dass T-Online zum Verkauf steht. Nach seinen Worten gibt es bereits Gespräche mit möglichen Interessenten.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke