Daimler Sprinter

Ein Software-Update für Mercedes-Transporter sorgt für einige Unruhe. 11.000 Sprinter müssen Daimler zufolge in die Werkstatt. - Bild: Daimler

Eine Unternehmenssprecherin erklärte auf Nachfrage, bei der Hauptuntersuchung hätten manche Sprinter mit einigen Diagnosegeräten nicht kommuniziert. Deshalb habe man die betroffenen Halter bereits Anfang Juni angeschrieben. Bei rund 6.000 Sprintern sei die Software bereits aktualisiert worden. Dies habe nichts mit Abgasnachbehandlung zu tun habe, unterstrich die Sprecherin.

Die Welt am Sonntag hatte inmitten des Abgasskandals bei Volkswagen zuerst von dem Rückruf berichtet. Bei den betroffenen Fahrzeugen würden "die abgasrelevanten Steuergeräte mit einer optimierten Software versehen", zitiert die Zeitung aus dem Brief an die Halter. "Im Rahmen einer Kundendienstmaßnahme werden die betroffenen Steuergeräte mit einer optimierten Software versehen, um mögliche Unannehmlichkeiten mit Behörden und Prüforganisationen auszuschließen."

"Einige der Diagnosegeräte für eine Hauptuntersuchung der Prüfer konnten mit den Systemen in den Fahrzeugen nicht kommunizieren", gibt die Zeitung zudem Mercedes-Transporter-Chef Volker Mornhinweg wieder. Deshalb sei die Software für die Datenübertragung aktualisiert worden. "Das hat nichts mit Manipulationen der Software zu tun", versicherte er.