Das hochmoderne IKEA Distributionszentrum in Montreal trägt den zukünftigen Anforderungen des Möbelhandels Rechnung und wird die Versorgung der Einrichtungshäuser und des Online-Geschäfts sicherstellen

Das hochmoderne IKEA Distributionszentrum in Montreal trägt den zukünftigen Anforderungen des Möbelhandels Rechnung und wird die Versorgung der Einrichtungshäuser und des Online-Geschäfts sicherstellen. - Bild: SSI Schäfer

Die traditionelle Unterscheidung in die Vertriebskanäle Filial- und Versandhandel hat sich vielfach in ein Omnichannel-Modell gewandelt. Darüber hinaus kennzeichnen unterschiedliche Auftragstypen, eine hohe Reaktionsfähigkeit sowie permanente Warenverfügbarkeit und maximale Lieferqualität auch in Spitzenzeiten die neue Welt des Möbelhandels – die Folge sind veränderte Ansprüche an die Intralogistik. Das hochmoderne Distributionszentrum in Montreal trägt diesen Anforderungen Rechnung und wird die Versorgung der Einrichtungshäuser und des Online-Geschäfts sicherstellen.

Optimale Verfügbarkeit durch Automatisierung

Zwölf Linien-Portal-Roboter der RO-BER Industrieroboter GmbH, an der SSI Schäfer eine Mehrheitsbeteiligung hält, sorgen für die effiziente Bereitstellung von Inhouse-Ladungsträgern und optimieren den Prozess im Wareneingang. Eine 750 m lange Elektrobodenbahn mit 42 Fahrzeugen verbindet die Wareneingangsstationen mit dem in Silobauweise errichteten Kern des Logistikzentrums, dem Hochregallager. Dieses bietet 245.000 Palettenstellplätze, die von 30 energieeffizienten Exyz-Regalbediengeräten für doppeltiefe Ein- und Auslagerungen bedient werden.

Das HRL wird die Ikea-Stores künftig mit sortenreinen Paletten sowie Mischpaletten versorgen. Letztere werden an Multi-Order-Picking-Arbeitsplätzen, welche durch eine zweite Elektrobodenbahn mit 35 Fahrzeugen auf einer Strecke von 525 m an das Hochregallager angebunden sind, gemäß dem ergonomics@work! Konzept nach dem Person-zur-Ware-Prinzip und unter Zuhilfenahme von Put to Light-Anzeigen zusammengestellt.

Für eine optimale Bereitstellung der Artikel zur Kommissionierung der Online-Bestellungen sorgen 36 Navette-Mehrebenen-Shuttles und 24 Lifte im 18-gassigen Shuttle-Lager. Es stellt 12.000 Behälterstellplätze bereit und ist nach dem Prinzip der patentierten 3D-MATRIX Solution konzipiert. Die Kommissionierung erfolgt nach dem Ware-zur-Person-Prinzip und wird an Putwalls mit einer Put to Light-Funktion durchgeführt.

  • Swisslog – Das Schweizer Unternehmen Swisslog ist auf die Automatisierung von Lagern, Krankenhäusern und Verteilzentren spezialisiert. 2014 wurde die Firma vom Roboter- und Anlagenbauer Kuka mit Sitz in Augsburg übernommen und ist seitdem Teil der Kuka AG. 2016 wiederum wurde die Kuka AG vom chinesischen Midea-Konzern geschluckt, sodass Swisslog mittlerweile in chinesischer Hand ist. Swisslog erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von 645 Millionen US-Dollar

    Platz 10: Swisslog – Das Schweizer Unternehmen Swisslog ist auf die Automatisierung von Lagern, Krankenhäusern und Verteilzentren spezialisiert. 2014 wurde die Firma vom Roboter- und Anlagenbauer Kuka mit Sitz in Augsburg übernommen und ist seitdem Teil der Kuka AG. 2016 wiederum wurde die Kuka AG vom chinesischen Midea-Konzern geschluckt, sodass Swisslog mittlerweile in chinesischer Hand ist. Swisslog erzielte im Jahr 2016 einen Umsatz von 645 Millionen US-Dollar. – Bild: Swisslog

  • Fives Group – Die französische Fives Group bezeichnet sich selbst als Designer und Lieferant von Maschinen, Prozess-Equipment und Produktionslinien für die weltweit größten Industriezweige. Automatisierte Lösungen für den innerbetrieblichen Materialfluss gehören zum Portfolio der Unternehmensgruppe. 2017 hat die Fives Group das Unternehmen Slypes übernommen und so ihr Angebot im Bereich ‚Warehouse Management‘ verstärkt (siehe Foto). 2016 erwirtschaftete das Unternehmen im Sektor Intralogistik einen Umsatz von 617 Millionen US-Dollar.

    Platz 9: Fives Group – Die französische Fives Group bezeichnet sich selbst als Designer und Lieferant von Maschinen, Prozess-Equipment und Produktionslinien für die weltweit größten Industriezweige. Automatisierte Lösungen für den innerbetrieblichen Materialfluss gehören zum Portfolio der Unternehmensgruppe. 2017 hat die Fives Group das Unternehmen Slypes übernommen und so ihr Angebot im Bereich ‚Warehouse Management‘ verstärkt (siehe Foto). 2016 erwirtschaftete das Unternehmen im Sektor Intralogistik einen Umsatz von 617 Millionen US-Dollar. - Bild: Fives Group

  • Intelligrated – Seit dem Jahr 2016 gehört das amerikanische Unternehmen Intelligrated zum ebenfalls amerikanischen Honeywell-Konzern. Vom Palettierroboter bis zum kompletten Verteilzentrum hat Intelligrated alles im Portfolio, was für automatisierten Materialfluss benötigt wird. Intelligrated erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von 850 Millionen US-Dollar.

    Platz 8: Intelligrated – Seit dem Jahr 2016 gehört das amerikanische Unternehmen Intelligrated zum ebenfalls amerikanischen Honeywell-Konzern. Vom Palettierroboter bis zum kompletten Verteilzentrum hat Intelligrated alles im Portfolio, was für automatisierten Materialfluss benötigt wird. Intelligrated erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von 850 Millionen US-Dollar. – Bild: Intelligrated

  • Platz 7: Beumer Group –Fördern, Verladen, Palettieren, Verpacken, Sortieren und Verteilen – das sind die Themen der Beumer Gruppe aus Deutschland. Das Unternehmen hat jüngst in Kooperation eine Stretchfolie entwickelt, die sich ohne Schneidwerkzeug dennoch einfach und schnell wieder aufreißen lässt. Die Stretchfolien-Verpackungsanlagen von Beumer lassen sich entsprechend aufrüsten. 852 Millionen US-Dollar betrug der Umsatz, den die Gruppe 2016 erzielte.

    Platz 7: Beumer Group –Fördern, Verladen, Palettieren, Verpacken, Sortieren und Verteilen – das sind die Themen der Beumer Gruppe aus Deutschland. Das Unternehmen hat jüngst in Kooperation eine Stretchfolie entwickelt, die sich ohne Schneidwerkzeug dennoch einfach und schnell wieder aufreißen lässt. Die Stretchfolien-Verpackungsanlagen von Beumer lassen sich entsprechend aufrüsten. 852 Millionen US-Dollar betrug der Umsatz, den die Gruppe 2016 erzielte. – Bild: Beumer

  • Platz 6: Mecalux – Das Unternehmen Mecalux ist in Spanien beheimatet. Das Portfolio reicht vom Regal bis zum automatisierten Lager inklusive Software. Platz für 7400 Paletten soll beispielsweise ein neues Lager (siehe Foto) bei Jokey, einem Hersteller von Kunststoffverpackungen, bieten. Mecalux ist beauftragt, dieses Lager zu errichten. Mit 952 Millionen US-Dollar erzielte Mecalux im Jahr 2016 den sechstgrößten Umsatz der Intralogisti-Zulieferer.

    Platz 6: Mecalux – Das Unternehmen Mecalux ist in Spanien beheimatet. Das Portfolio reicht vom Regal bis zum automatisierten Lager inklusive Software. Platz für 7400 Paletten soll beispielsweise ein neues Lager (siehe Foto) bei Jokey, einem Hersteller von Kunststoffverpackungen, bieten. Mecalux ist beauftragt, dieses Lager zu errichten. Mit 952 Millionen US-Dollar erzielte Mecalux im Jahr 2016 den sechstgrößten Umsatz der Intralogisti-Zulieferer. – Bild: Mecalux

  • Platz 5: Vanderlande Industries. Das niederländische Unternehmen bezeichnet sich selbst als ‚Partner für Logistiprozessautomation‘. Das Unternehmen macht es beispielsweise möglich, dass online bestellte Waren noch am selben Tag ausgeliefert werden. Dazu werden intelligente Kommissioniersysteme benötigt. Mit 1170 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr 2016 belegt Vanderlande Industries Platz 5 im Ranking der weltweit größten Logistik-Zulieferer.

    Platz 5: Vanderlande Industries. Das niederländische Unternehmen bezeichnet sich selbst als ‚Partner für Logistiprozessautomation‘. Das Unternehmen macht es beispielsweise möglich, dass online bestellte Waren noch am selben Tag ausgeliefert werden. Dazu werden intelligente Kommissioniersysteme benötigt. Mit 1170 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr 2016 belegt Vanderlande Industries Platz 5 im Ranking der weltweit größten Logistik-Zulieferer. – Bild: Vanderlande

  • Murata Machinery – Für den japanischen Konzern Murata Machinery ist die Intralogistik nur eine Sparte von vielen. Das Unternehmen fertigt auch Textilmaschinen oder Maschinen für die Metallbearbeitung. Auf dem Bild zu sehen ist der Plan für ein neues Lieferzentrum, das Murata Machinery derzeit für einen Lebensmittelproduzenten baut. 1260 Millionen US-Dollar Umsatz erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2016.

    Platz 4: Murata Machinery – Für den japanischen Konzern Murata Machinery ist die Intralogistik nur eine Sparte von vielen. Das Unternehmen fertigt auch Textilmaschinen oder Maschinen für die Metallbearbeitung. Auf dem Bild zu sehen ist der Plan für ein neues Lieferzentrum, das Murata Machinery derzeit für einen Lebensmittelproduzenten baut. 1260 Millionen US-Dollar Umsatz erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2016. – Bild: Murata Machinery

  • Dematic - Die Dematic Unternehmensgruppe bietet Automatisierungstechnik, Software und Dienstleistungen, um die komplette Supply Chain zu optimieren. Auch Auftragsabwicklungen per Roboter gehören zum Portfolio des Konzerns mit Sitz in Luxemburg. Dies stellte Dematic im vergangenen Jahr zum Beispiel auf der Logimat unter Beweis. Ein Umsatz von 2016 Millionen US-Dollar beschert dem Unternehmen Platz 3 in der Rangliste.

    Platz 3: Dematic - Die Dematic Unternehmensgruppe bietet Automatisierungstechnik, Software und Dienstleistungen, um die komplette Supply Chain zu optimieren. Auch Auftragsabwicklungen per Roboter gehören zum Portfolio des Konzerns mit Sitz in Luxemburg. Dies stellte Dematic im vergangenen Jahr zum Beispiel auf der Logimat unter Beweis. Ein Umsatz von 2016 Millionen US-Dollar beschert dem Unternehmen Platz 3 in der Rangliste. – Bild: Euroexpo/Logimat

  • Platz 2: Schäfer Holding – Zu der familiengeführten deutschen Unternehmensgruppe gehören die Sparten ‚SSI Schäfer‘, ‚Schäfer Werke‘ und der ‚Schäfer Shop‘. Gegründet wurde die Firma 1937 von Fritz Schäfer mit dem Fokus auf die industrielle Blechproduktion. Lager- und Logistiksysteme sind heute das Spezialgebiet der SSI Schäfer. Mit einem Umsatz von 2630 Millionen US-Dollar im Jahr 2016 belegt die Schäfer Holding Platz 2 im Ranking der größten Intralogistik-Zulieferer.

    Platz 2: Schäfer Holding – Zu der familiengeführten deutschen Unternehmensgruppe gehören die Sparten ‚SSI Schäfer‘, ‚Schäfer Werke‘ und der ‚Schäfer Shop‘. Gegründet wurde die Firma 1937 von Fritz Schäfer mit dem Fokus auf die industrielle Blechproduktion. Lager- und Logistiksysteme sind heute das Spezialgebiet der SSI Schäfer. Mit einem Umsatz von 2630 Millionen US-Dollar im Jahr 2016 belegt die Schäfer Holding Platz 2 im Ranking der größten Intralogistik-Zulieferer. – Bild: SSI Schäfer

  • Daifuku Corporation – Die Nummer 1 der weltweiten Logistik-Zulieferer kommt aus Japan. Satte 2924 Millionen US-Dollar betrug der Umsatz der Daifuku Corporation im Jahr 2016. Vom selbstfahrenden Transportfahrzeug bis zum automatisierten Lager bietet das Unternehmen nahezu alles, was man für einen automatisierten Materialfluss benötigt.

    Platz 1: Daifuku Corporation – Die Nummer 1 der weltweiten Logistik-Zulieferer kommt aus Japan. Satte 2924 Millionen US-Dollar betrug der Umsatz der Daifuku Corporation im Jahr 2016. Vom selbstfahrenden Transportfahrzeug bis zum automatisierten Lager bietet das Unternehmen nahezu alles, was man für einen automatisierten Materialfluss benötigt. – Bild: Daifuku

Die WAMAS Logistiksoftware steuert und optimiert alle Prozesse in den beiden automatisierten Lagern, sorgt für einen effektiven und koordinierten Ablauf und stellt die rechtzeitige Bearbeitung der Store- und Online-Aufträge sicher. Darüber hinaus ist die Logistiksoftware mit einer standardisierten Schnittstelle zum kundeneigenen Warehouse Management System verbunden. Für die Visualisierung der Prozesse im Lager und die Bereitstellung von wichtigen Kennzahlen wird die Visualisierungs- und Informationssoftware WAMAS Lighthouse eingesetzt. 

„Bei Ikea streben wir immer danach, für unsere Kunden noch erreichbarer, erschwinglicher und nachhaltiger zu sein. Dies setzt innovative Logistik mit Fulfilment-Aktivitäten unterschiedlichster Ausprägung und Form voraus, die es Ikea ermöglichen, ein Multi-Channel Händler zu sein“, erklärt Claudio Marconi, Head of Logistics Development der Inter Ikea Group. 

Die Fertigstellung des Projektes in Montreal ist für das Frühjahr 2020 geplant. Resultierend aus der positiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit wird SSI Schäfer auch zwei Folgeaufträge für Ikea in Torsvik (Schweden) und Lyssach (Schweiz) realisieren.

SSI Schäfer

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