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Audi hatte zugegeben, dass Fahrzeuge mit Drei-Liter-Dieselmotoren eine Software enthalten. - Bild: Audi

Wie die Behörde mitteilte, hat sie ein Prüfverfahren bei dem Autobauer eingeleitet. "Aufgrund der jüngeren Presseberichterstattung über bei Audi federführend entwickelte Dieselaggregate des VW-Konzerns und möglicher Manipulationen/Unregelmäßigkeiten" werde derzeit bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt ein Prüfungsverfahren geführt, teilte die Behörde mit. Dabei solle geklärt werden, ob sich Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten ergäben. Das Verfahren richte sich nicht gegen bestimmte Personen. Weitere Einzelheiten gab die Behörde nicht preis.

Ein Audi-Sprecher teilte auf Anfrage mit: "Wir selbst haben das größte Interesse an einer rückhaltlosen Aufklärung. Deshalb kooperieren wir mit den Behörden transparent und offen."

Audi hatte zugegeben, dass Fahrzeuge mit Drei-Liter-Dieselmotoren eine Software enthalten, die jedenfalls in den USA illegal ist. Damit räumte die Volkswagen-Tochter, die die Motoren entwickelt hatte, Anschuldigungen der amerikanischen Umweltbehörde EPA ein.