Euroraum,Wirtschaftsstimmung,

Im Sammelindex zur Wirtschaftsstimmung ist die Einschätzung von Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleistungsgewerbe sowie das Verbrauchervertrauen und die Entwicklung des Einzelhandels inbegriffen. - Bild: Pixabay

Volkswirte hatten mit einem kleinen Indexanstieg auf 108,1 Zähler gerechnet. Der März ist der dritte Monat in Folge, in dem die Wirtschaftsstimmung im Großen und Ganzen stabil geblieben ist.

Betrachtet nach einzelnen Wirtschaftszweigen zeigte sich die Stimmung in der Industrie, im Einzelhandel und im Bausektor kaum verändert. Die etwas bessere Stimmung der Verbraucher wurde von einer Eintrübung bei den Dienstleistern aufgewogen. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator stieg leicht auf 109,1 Punkte von 108,9 im Vormonat.

Der Sammelindex zur Wirtschaftsstimmung umfasst die Einschätzung von Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleistungsgewerbe sowie das Verbrauchervertrauen und die Entwicklung des Einzelhandels.

In Deutschland stieg der Index zur Wirtschaftsstimmung auf 109,2 Punkte von 108,3 im Vormonat. In Frankreich und Spanien gab der Index indessen leicht nach, in Italien nur marginal.

Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone sank auf plus 1,2 Punkte von plus 1,3 im Vormonat. Ökonomen hatten eine Stagnation bei plus 1,3 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Indexstand von minus 5,0 Punkte nach minus 6,2 gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.