Stabilus

Stabilus hat seine Jahresprognose 2016/17 für die Marge hochgeschraubt. - Bild: Stabilus

So erwartet das Unternehmen nunmehr eine bereinigte EBIT-Marge von 14 bis 15 Prozent - bislang waren zwischen 13 und 14 Prozent. Die operative Umsatzprognose steht weiterhin bei 865 Millionen Euro, basierend auf einem Kurs von 1,15 Dollar je Euro. Bei einem anhaltend starken Dollar könnte der Umsatz indes höher ausfallen, so das Unternehmen.

Im zweiten Quartal per Ende März) hat das SDAX-Unternehmen den Umsatz um 35,4 Prozent auf 244,9 Millionen Euro gesteigert. Die im vorherigen Geschäftsjahr übernommenen Unternehmen ACE, Hahn Gasfedern, Fabreeka und Tech Products trugen dazu 31,6 Millionen Euro bei.

Beim bereinigten Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) ging es sogar um 53,6 Prozent auf 38,4 Millionen Euro nach oben. Stabilus schreibt dies dem höheren Umsatzanteil des Industriegeschäfts zu. Das Nettoergebnis verbesserte Stabilus von 10,8 Millionen auf 14,6 Millionen Euro.

Aufs Halbjahr gerechnet ergibt sich ein Umsatzplus von 30,8 Prozent auf 455,5 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT verbesserte der Autozulieferer im gleichen Zeitraum um 48,4 Prozent auf 67,8 Millionen Euro, netto waren es 44,4 nach 24,4 Millionen Euro.

Als Grund für den vielversprechenden Geschäftsverlauf nannte der Konzern insbesondere die erfolgreichen Zukäufe, die inzwischen reibungslos in die eigenen Firmenstrukturen integriert seien.