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Stabilus ist im ersten Geschäftsquartal vor allem dank der jüngsten Zukäufe kräftig gewachsen. - Bild: Stabilus

Die Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg und Hauptverwaltung in Koblenz steigerte den Umsatz in den drei Monaten per Ende Dezember um rund 26 Prozent auf 210,7 Millionen Euro. Die im Geschäftsjahr 2016 neu erworbenen Unternehmen ACE, Hahn Gasfedern, Fabreeka und Tech Products trugen dabei mit 26,6 Millionen Euro zu dem Anstieg bei.

Aufgeschlüsselt nach Sparten schaffte das Industriegeschäft das größte Umsatzplus. Die Einnahmen kletterten um 58,7 Prozent auf 74,1 Millionen Euro. Das Automotive-Geschäft legte um 13,2 Prozent auf 136,5 Millionen Euro zu.

Noch stärker als der Umsatz kletterte das bereinigte EBIT, und zwar um 42 Prozent auf 29,4 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge belief sich damit auf 14,0 Prozent, nach 12,4 Prozent im Vorjahresquartal. Die Steigerung sei wesentlich auf den höheren Umsatzanteil des Industriegeschäfts zurückzuführen. Der Gewinn habe sich mehr als verdoppelt auf 29,8 Millionen Euro.

Im Gesamtgeschäftsjahr erwartet der Anbieter von Gasfedern, Dämpfern und elektromechanischen Antrieben zur Bewegungssteuerung einen Umsatz von 865 Millionen Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von 13 bis 14 Prozent. Der Prognose liege ein Dollar-Wechselkurs von 1,15 Dollar je Euro zugrunde.