Stabilus Hauptsitz Koblenz

Der Stabilus-Hauptsitz in Koblenz. - Bild: Stabilus

Vorausgesetzt ist bei dieser Prognose ein im Vorjahresvergleich konstanter Dollar-Euro-Kurs. Ersten Berechnungen zufolge konnte Stabilus im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 die Erlöse um 5,8 Prozent auf 962,6 Millionen Euro steigern.

Bereinigt um Währungseffekte belief sich das Plus auf 8,8 Prozent. Stabilus sprach von soliden Zuwächsen im Geschäft mit der Autoindustrie. Der Konzern profitierte dabei vom anhaltenden Trend zu SUVs und Fahrzeugen mit großen Heckklappen, was die Nachfrage nach Gasfedern antreibt.

Autoindustrie kämpft mit schwächelnden China-Geschäft

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (Ebit) stieg im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf 149,3 Millionen Euro. Die bereinigte Ebit-Marge legte auf 15,5 Prozent zu. Auf diesem Niveau soll sie auch 2019 verharren. Der Nettogewinn legte 2018 um ein Drittel auf 105,4 Millionen Euro zu.

Stabilus-Papiere stiegen am Freitag um 3,5 Prozent auf 64,30 Euro. Das Gewinnwachstum des Herstellers von Gasdruckfedern und Dämpfern sei stärker gewesen als gedacht, kommentierte Analyst David Klus vom Bankhaus Lampe.

Seine Kollegen von JPMorgan und Kepler Cheuvreux monierten den etwas unter den Erwartungen liegenden Ausblick des Autozulieferers. Aus Sicht von Klus ist das Unternehmen "wie üblich vorsichtig". In der Autoindustrie hatten zuletzt viele Hersteller, wie etwa Zulieferer, ihre Aussichten deutlich eindampfen müssen, weil die Märkte in China und Europa schwächeln.

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