TOKIO (Dow Jones/ks)–Erklärtes Ziel der beiden Stahlhersteller ist, eine gemeinsame Holding zu gründen. In die Holding sollen dann beide Unternehmen als Töchter schlüpfen. Details – etwa in welchem Verhältnis die Aktionäre der beiden Unternehmen an der neuen Holding beteiligt sein werden – müssen nun geklärt werden. Bei einer Fusion entstünde ein Stahlgigant mit einer Marktkapitalisierung von 2,88 Bill japanische Yen bzw umgerechnet knapp 26 Mrd Euro.

Die eher mittelgroßen Stahlhersteller Japans haben derzeit an zwei Fronten zu kämpfen. Auf der einen Seite steigen die Rohstoffpreise immer weiter, gleichzeitig fordern die mächtigen Autohersteller als die größten Stahlabnehmer geringere Preise. Eine Fusion gäbe den Unternehmen eine größere Durchsetzungsmacht sowohl auf der Beschaffungsseite als auch gegenüber Kunden.