Softwarehersteller, PSI, Starker Auftragseingang

Das Software-Unternehmen PSI hatte zu Jahresbeginn 2017 einen hohen Auftragseingang und konnte so den Umsatz und Gewinn stark steigern. - Bild: Pixabay

Zum ersten Mal hat das Unternehmen nach eigenen Angaben auch Aufträge aus den USA an Land gezogen.

Der Auftragseingang kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum dem Unternehmen zufolge im ersten Quartal um 11 Prozent auf einen Rekordwert von 78 Millionen Euro. Damit verbesserte sich der Auftragsbestand auf 163 Millionen Euro. Der Konzernumsatz stieg um 3 Prozent auf 43,8 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 20 Prozent auf 2,6 Millionen Euro zu. Beim Nettogewinn verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 27 Prozent auf 1,8 Millionen Euro. Die auf 42,2 Millionen Euro erhöhten liquiden Mittel sollen zur vorgeschlagenen Dividendenzahlung, zu Aktienrückkäufen, zur Absatzfinanzierung im saisonalen Verlauf und der Finanzierung von Übernahmen eingesetzt werden.

Für die kommenden Quartale erwartet PSI weitere Aufträge aus Rahmenverträgen mit großen Strom- und Gasnetzbetreibern, Stahlkonzernen und Fahrzeugproduzenten, für deren Umsetzung mehr Personal eingestellt werden soll. Aufgrund der zyklischen Erholung vieler Kunden und zum Jahresende erwarteter Early-Bird-Aufträge für 2018 hat das Management die Wachstumsziele bekräftigt und erwartet, dass das operative Ergebnis eher im oberen Bereich des Zielkorridors von 12 bis 15 Millionen Euro liegen wird.