Bestätigt wurden die Erwartungen bei Auftragseingang und Umsatzerlösen von jeweils zwischen 320

Bestätigt wurden die Erwartungen bei Auftragseingang und Umsatzerlösen von jeweils zwischen 320 und 330 Millionen Euro. - Bild: R. Stahl

Die R. Stahl AG hat zwar im ersten Halbjahr einen überproportionalen Anstieg des operativen Ergebnisses EBIT verzeichnet, rechnet aber angesichts mehrerer Belastungsfaktoren nicht mehr damit, die ursprünglichen Jahresziele bis 2016 zu erreichen.

Für das laufende Jahr geht das Unternehmen nur noch von einem EBIT am unteren Rand des EBIT-Prognosekorridors von 16 bis 20 Millionen Euro aus. Bestätigt wurden die Erwartungen bei Auftragseingang und Umsatzerlösen von jeweils zwischen 320 und 330 Millionen Euro.

Vor allem die Nachfrageschwäche der für den Anbieter von Explosionsschutztechnik wichtigen Ölindustrie bremst die Geschäftsentwicklung. Zusammen mit dem niedrigen Ölpreis, der schwachen Konjunktur in China und der Ukraine-Krise führe dies dazu, dass die Umsatzprognose von 380 bis 390 Millionen Euro und das Ziel einer EBIT-Marge von 11 bis 12 Prozent bis 2016 voraussichtlich verfehlt werde.

Dies habe sich bereits durch einen Auftragseingang bemerkbar gemacht, der mit 166,6 Millionen Euro um 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Dank der gut gefüllten Auftragspipeline aus dem Vorjahr legte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) dagegen um 22,8 Prozent auf 6,8 Millionen Euro zu. Bei einem um 12,0 Prozent auf 164,0 Millionen Euro gestiegenen Umsatz errechnet sich eine EBIT-Marge von 4,2 nach 3,8 Prozent.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht