Elmar Degenhart: "Wir wollen eine bereinigte EBIT-Marge von rund 11 Prozent erreichen, nachdem wir

Elmar Degenhart: "Wir wollen eine bereinigte EBIT-Marge von rund 11 Prozent erreichen, nachdem wir bisher von mehr als 10,5 Prozent ausgegangen sind." - Bild: Continental

Konzernchef Elmar Degenhart sieht den Automobilzulieferer Continental nach der starken Entwicklung in ersten sechs Monaten auf Kurs und hebt deshalb den Ausblick für das Gesamtjahr an.

“Wir wollen eine bereinigte EBIT-Marge von rund 11 Prozent erreichen, nachdem wir bisher von mehr als 10,5 Prozent ausgegangen sind”, so Degenhart.

Beim freien Mittelzufluss vor Akquisitionen geht der Automobilzulieferer nun davon aus, mindestens 1,8 Milliarden nach zuvor mindestens 1,5 Milliarden Euro zu erreichen. Die Prognose für den Umsatz bestätigte das Unternehmen: So sollen die Einnahmen “mehr als 39 Milliarden” Euro erreichen.

Zweistelliges Umsatzwachstum in Asien

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz auf 10,3 Milliarden nach 8,528 Milliarden Euro im Vorjahr. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) und bereinigt um Sondereffekte blieb ein Gewinn von 1,25 Milliarden Euro übrig. Im Vorjahr war es rund 1 Milliarde Euro. Unterm Strich und nach Anteilen Dritter erzielte der Hannoveraner Konzern einen Gewinn von 791,9 Millionen nach 715,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisse liegen damit teils deutlich über den Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten.

In einem anspruchsvollen Umfeld habe man auch im zweiten Quartal noch einmal Stärke bewiesen, sagte Degenhart. Dazu habe auch ein zweistelliges Umsatzwachstum in Asien beigetragen. “Für das verbleibende zweite Halbjahr rechnen wir trotz einer Abschwächung der Wachstumsrate der Fahrzeugproduktion in Asien mit einer stabilen Geschäftsentwicklung auf dem erreichten hohen Niveau”, sagte Degenhart.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke