Dr. Frank Brinken ist seit dem 1. März 2005 CEO der Starrag-Heckert-Gruppe.

Dr. Frank Brinken ist seit dem 1. März 2005 CEO der Starrag-Heckert-Gruppe.

CH-RORSCHACHERBERG (sm). Der Auftragseingang der an der SIX Swiss Exchange notierten Starrag-Heckert-Gruppe hat sich im Vergleich mit den ersten drei Quartalen 2010 um 84% auf 249 Mio CHF erhöht (akquisitions- und währungsbereinigt +34%). Der Umsatzerlös ist im Vorjahresvergleich um 85% auf 269 Mio CHF angestiegen. Akquisitions- und währungsbereinigt betrug das Umsatzwachstum 22%. Entsprechend konnte das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 6.1 Mio CHF auf 13.8 Mio CHF mehr als verdoppelt werden. Der Reingewinn betrug 7.9 Mio CHF bzw. CHF 2.63 je Aktie.

In den ersten drei Quartalen 2011 konnte ein Auftragseingang von 249 Mio CHF erreicht werden, verglichen mit 135 Mio CHF in der Vorjahresperiode. Akquisitions- und währungsbereinigt entspricht dies einem organischen Wachstum um 45.8 Mio CHF oder 33.9%. Zu diesem organischen Wachstum haben die Marktsegmente Luftfahrt, Transport und Maschinenbau beigetragen, während das Segment Energieerzeugung stabil blieb. Der Umsatzerlös erreichte 269 Mio CHF verglichen mit 146 Mio CHF in der Vorjahresperiode. Dies entspricht einem währungs- und akquisitionsbereinigten Anstieg um 21.7%. Der Umsatzerlös liegt infolge des deutlich schwächeren Euros unter drei Viertel des Pro-Forma Werts des Vorjahres. Der Auftragsbestand hat sich hauptsächlich wegen des schwächeren Euros aber auch wegen der tiefen Auftragseingänge bei Dörries Scharmann im ersten Quartal 2011 von Pro-Forma 259 Mio CHF zum 31. Dezember 2010 auf 223 Mio CHF per 30. September 2011 reduziert.

Die EBIT-Marge stieg von 4.2% in der Vorjahresperiode auf 5.1%. Dies entspricht einer Erhöhung des Betriebsergebnisses EBIT von 6.1 auf 13.8 Mio CHF. Der Reingewinn erhöhte sich um 59% auf 7.9 Mio CHF bzw. CHF 2.63 je Aktie. Er wurde infolge des schwächeren Euros durch Umrechnungseffekte von 1.1 Mio CHF bzw. 0.36 CHF je Aktie belastet. Die Bilanzsumme lag am 30. September 2011 bei 323 Mio CHF und damit hauptsächlich währungsbedingt um 9.9 Mio CHF unter dem Pro-Forma Wert per 31. Dezember 2010.

Die Kapitalstruktur bleibt äusserst solid. Nach der Akquisition von Dörries Scharmann und der anfangs Mai abgeschlossenen Kapitalerhöhung ergibt sich zum 30. September 2011 eine Eigenkapitalquote von 54.0%. Die Visibilität in unseren Absatzmärkten ist weiterhin eingeschränkt. Die durch die europäische Schuldenkrise ausgelösten Verunsicherungen sind kein gutes Umfeld für kapitalintensive langfristige Investitionsentscheidungen. StarragHeckert erwartet jedoch aufgrund ihrer globalen Aufstellung weiterhin eine positive Entwicklung des Auftragseingangs. Umsatzerlös und Ergebnisse dürften sich im vierten Quartal in der gleichen Grössenordnung wie in den ersten drei Quartalen entwickeln.

Die Investitionen in die Entwicklung von neuen Produkten werden auf unverändert hohem Niveau gehalten. Auf der globalen Leitmesse für Werkzeugmaschinen, der EMO in Hannover, wurden vier neue innovative und energieeffiziente Produkte präsentiert, welche den Kunden deutliche Produktivitätsfortschritte ermöglichen. Diese sind auf grosses Interesse gestossen und sollen mittelfristig zu höheren Marktanteilen in den Zielmärkten Luftfahrt, Energieerzeugung, Industrie- und Transportanwendungen führen.