Autodesk, Entlassungen, STellenabbau

Bei Autodesk fallen über 1.100 STellen weg. - Bild: Coolcaesar/Wikimedia/CC BY-SA 3.0

Die Maßnahmen kamen am Markt allerdings nicht gut an. Die Autodesk-Aktie brach im nachbörslichen US-Handel um 12 Prozent auf 114,99 Dollar ein.

Die Autodesk Inc schreibt seit 2015 Verluste und will sich von bestimmten Geschäftsbereichen trennen, um neue Prioritäten zu setzen. Seine Software-Verkäufe stellt das Unternehmen auf ein Abonnement-Modell um, um mehr Umsatz zu generieren. Das trägt bereits Früchte: Autodesk erzielte im dritten Quartal erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder ein Umsatzwachstum, wie Daten von Factset zeigen.

Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent auf 515,3 Millionen Dollar. Der Verlust verringerte sich auf 119,8 Millionen von 142,8 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Verlust je Aktie lag bei 12 Cent nach 18 Cent im Vorjahr. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten einen Verlust von 13 Cent bei Einnahmen von 513,5 Milliarden Dollar prognostiziert.

Infolge der Restrukturierungsmaßnahmen rechnet das Unternehmen im Laufe der nächsten Quartale mit einer Vorsteuerbelastung von bis zu 149 Millionen Dollar, davon dürften 100 Millionen Dollar im laufenden Quartal gebucht werden.