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Kein strahlender Himmel. Die Stimmung unter den Industriebetrieben im Euroraum ist schlecht - Bild: Pixabay

In einer ersten Schätzung hatte Markit 53,3 Punkte gemeldet. Volkswirte hatten eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet. Vor dem Hintergrund jüngster Handelskonflikte warnte Markit vor einer weiteren Verschlechterung der Stimmung.

Der aktuelle Indexwert fiel auf den tiefsten Stand seit September 2016. Allerdings hält er sich über der sogenannten Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Er signalisiert damit nach wie vor ein wirtschaftliches Wachstum in den Industriebetrieben der Eurozone.

In den vier größten Volkswirtschaften der Eurozone hat sich die Stimmung in den Industriebetrieben jeweils eingetrübt. In Italien ist der Stimmungsindikator bis auf die Expansionsschwelle von 50 Punkten zurückgefallen und damit auf den tiefsten Stand seit August 2016.

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"Einen Gang runtergeschaltet

Auch jüngste Wachstumsdaten aus der Eurozone und einzelnen Euroländern zeigen mittlerweile ein schwächeres Wirtschaftswachstum seit Jahresbeginn. Die meisten Volkswirte rechnen aber nicht mit einem harten Konjunktureinbruch, sondern eher mit einer geringeren Wachstumsdynamik.

"Die Eurozone-Industrie hat im September noch einen Gang heruntergeschaltet. Seit dem Boom zum Jahresanfang ist der Sektor rasant abgekühlt", kommentierte Markit-Chefökonom Chris Williamson die aktuellen Daten. Als Gründe nannte der Experte Handelskonflikte mit der Einführung von Zöllen, zunehmende politische Unsicherheiten und steigende Preise.

"Und die Zukunftsindikatoren deuten darauf hin, dass das Schlimmste erst noch kommt", warnte Williamson. Er verwies darauf, dass die Geschäftsaussichten auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen seien.