Die Geschäftsleitung der Firma Studer (v.l.n.r.): Gerd König, Fred Gaegauf, Dr. Gereon Heinemann.

Die Geschäftsleitung der Firma Studer (v.l.n.r.): Gerd König, Fred Gaegauf, Dr. Gereon Heinemann. - Bild: Studer

Die Produktion von 1. 000 Maschinen pro Jahr ist das erklärte Ziel der Fritz Studer AG.

“Wir werden alles unternehmen, um trotz des starken Frankens die Nummer Eins beim Rundschleifen zu bleiben”, berichtet Gerd König, Geschäftsführer beim Schweizer Schleifmaschinenhersteller Studer. So werde für eine noch effizientere Fertigung die Produktion auf Fließmontage umgestellt. Damit soll die Kapazität des Werks in Thun mittelfristig auf rund 1. 000 Schleifmaschinen pro Jahr ausgebaut werden. Ein ehrgeiziges Ziel: 2014 wurden 534 Maschinen gefertigt.

Die letzten beiden Jahre bezeichnete Fred Gaegauf, Vorsitzender der Geschäftsführung, als schwierig. Die Märkte seien gesättigt und Zuwachsraten nur durch Marktanteilsgewinnung möglich. Für das Jahr 2015 rechnet das Unternehmen mit einem moderaten Umsatzzuwachs von rund 10 %. Geplant ist die Produktion von 585 Maschinen. Gaegauf verglich die weltpolitische Lage mit einer Geisterbahn. Man wisse nicht, ob hinter der nächsten Kurve ein neues Gespenst auftauche. Eine größere Krise der Finanzmärkte in naher Zukunft sieht Gaegauf dagegen nicht.

Sebastian Moser