Roland Berger, Industrie 4.0, Studie

Effekte von Industrie 4.0, simuliert für einen typischen Automobilzulieferer. Bild: Roland Berger

Die Digitalisierung der Produktion beschäftigt weltweit Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler. Viele Länder habe mittlerweile Initiativen ins Leben gerufen, um die Vernetzung der Industrie vorwärtszutreiben: In Deutschland heißt die Initiative "Plattform Industrie 4.0", in den USA "Industrial Internet Consortium" und in China "Made in China 2035". Das zeigt: Alle Industrienationen haben die wichtige Rolle der Digitalisierung für die Zukunft ihrer Industrie erkannt.

Dabei steigert eine vernetzte und flexible Fertigung nicht nur die Produktivität, vielmehr sorgt Industrie 4.0 für eine ganze Reihe positiver Effekte in Unternehmen aller Branchen. Am Beispiel eines Automobilzulieferers haben Experten von Roland Berger diese Effekte analysiert und quantifiziert.

Das Ergebnis: Durch einen höheren Kapitalumschlag, niedrigere Personalkosten, höhere Wertschöpfung und eine bessere Auslastung der Anlagen wird insgesamt die Profitabilität des Unternehmens von 6 auf 13 Prozent mehr als verdoppelt.

Die Vorteile der vernetzten Industrie sind also deutlich. Dennoch sind viele Unternehmen laut Roland Berger immer noch unzureichend auf Industrie 4.0 vorbereitet und riskieren so, dass die rasante technologische Entwicklung ihre bestehenden Geschäftsmodelle überrollt.