Volkswagen Dieselmotor

Südkorea hat die Zulassung von 32 Fahrzeugmodellen des Volkswagen-Konzerns aufgehoben. Betroffen sind Fahrzeuge der Marken VW, Audi und Bentley. - Bild: VW

Es ist eine der härtesten Strafen für den Wolfsburger Autokonzern, der sich weltweit für den Abgasskandal verantworten muss.

Zudem fordert das Ministerium von Volkswagen rund 14,3 Millionen Euro, weil der Erhalt von Zulassungen mit gefälschten Dokumenten erschlichen wurde.

Volkswagen hatte den Verkauf der betroffenen Autos in Südkorea bereits im Juli freiwillig gestoppt und damit praktisch seine gesamten Vertriebsaktivitäten in dem Land eingestellt. Die Aussetzung, die laut Volkswagen Korea drei Monate dauern soll, ist ein heftiger Rückschlag für das Unternehmen. Viele seiner Modelle gehören zu den meistimportierten Autos in Südkorea.

Seinerzeit kündigte VW auch an, die Zertifizierung erneut zu beantragen, wenn die Regierung sie zurückziehe. Der Prozess könne mehrere Monate dauern.

Der Abgasskandal hatte für Volkswagen in Südkorea schon im November Folgen. Damals wies die Regierung die dortige Volkswagen-Tochter an, mehr als 125.000 Dieselautos von VW zurück in die Werkstätten zu rufen. Zugleich legte die Regierung dem Autokonzern eine Geldstrafe von 14,1 Milliarden Won auf.

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