Für Suzuki-Vizechef Toshihiro Suzuki ist derzeit nicht klar, ob VW und Suzuki das gleiche

Für Suzuki-Vizechef Toshihiro Suzuki ist derzeit nicht klar, ob VW und Suzuki das gleiche Verständnis der Partnerschaft haben (Bild: Suzuki).

Der japanische Autohersteller Suzuki hält sich bedeckt, was seine Kooperation mit Volkswagen angeht. Gleichzeitig wertete Suzuki-Vizepräsident Toshihiro Suzuki die von Volkswagen angekündigte Bewertung der Partnerschaft als einen “Schritt vorwärts”.


von Yoshio Takahashi, Dow Jones Newswires

TOKIO (Dow Jones/ks)–Die Allianz sei von Anfang an unter der Voraussetzung einer Partnerschaft unter Gleichen eingegangen worden, sagte Suzuki am Mittwoch auf einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen. Suzuki warte nun ab, ob der deutsche Partner die Prüfung der Partnerschaft mit der Idee einer Kooperation unter Gleichen im Hinterkopf durchführe.

Derzeit sei nicht klar, ob die beiden Partner das gleiche Verständnis der Partnerschaft hätten. Suzukis Aussagen wurden als positiv gewertet. Er begrüße das Vorgehen der Wolfsburger als eine Chance für Fortschritte in den Diskussionen.

Das Verhältnis zu Großaktionär Volkswagen, der sich vor anderthalb Jahren mit knapp 20% bei den Japanern eingekauft hatte, bekam zuletzt Risse. Man sei in eine Bewertung der Partnerschaft eingetreten, hatte Europas größter Autohersteller am Donnerstag mitgeteilt. Zuvor hatte der japanische Konzern seinem Unmut über den in seinen Augen drohenden zu großen Einfluss des deutschen Partners Luft gemacht.