Bei der Vertragsunterzeichnung 2009 setzten Osamu Suzuki, CEO von Suzuki und VW-Chef Martin

Bei der Vertragsunterzeichnung 2009 setzten Osamu Suzuki, CEO von Suzuki und VW-Chef Martin Winterkorn noch große Hoffnungen in die Partnerschaft (Bild: Volkswagen).

TOKIO (Dow Jones/ks)–”Es wäre ideal, wenn wir (die Gespräche) problemlos beilegen könnten”, sagte Chairman und CEO Osamu Suzuki am Montag. “Aber das hängt von dem Partner ab. Die Dinge können nicht so laufen, wie wir wollen.”

Bereits seit Monaten schwelt ein Streit zwischen den beiden Unternehmen, die Ende 2009 eine Partnerschaft vereinbart hatten. Sie werfen sich mittlerweile gegenseitig Vertragsbruch vor. Suzuki fordert von der Volkswagen AG, ihre 20-prozentige Beteiligung an dem japanischen Autobauer zu verkaufen – die Wolfsburger hatten aber erst Ende Oktober bekräftigt, den Anteil nicht reduzieren zu wollen.