Kuka

Analysten hatten Kuka im Konsens einen Auftragseingang von 707 Millionen Euro und einen Umsatz von 713 Millionen zugetraut. - Bild: Kuka

Während dabei der Umsatz die Markterwartungen übertraf, lag der operative Gewinn leicht unter den Prognosen. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern.

Der Auftragseingang stieg von Juli bis September um ein Viertel auf 694,9 Millionen Euro, der Umsatz legte kräftig um 34 Prozent auf 722 Millionen Euro zu, wie Kuka mitteilte. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) erreichte 37,5 Millionen, die EBIT-Marge sank durch das stärkere Umsatzwachstum auf 5,2 Prozent. Nach Steuern verdiente Kuka mit 21,9 Millionen Euro gut 3 Prozent weniger.

Analysten hatten Kuka im Konsens einen Auftragseingang von 707 Millionen Euro und einen Umsatz von 713 Millionen zugetraut. Das EBIT sahen die Marktbeobachter bei 39 Millionen, unter dem Strich hatten sie mit einem Gewinn von 22 Millionen Euro gerechnet.

Der MDAX-Konzern hatte seine Jahresprognose Ende Juli nach einem guten Geschäftsverlauf sowie Buchgewinnen aus Veräußerungen der Tochter HLS an Finanzinvestoren und des Geschäftsbereichs Werkzeugbau an die Porsche AG angehoben. Für das Gesamtjahr 2015 stellt Kuka weiterhin einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge in der Bandbreite von 6,5 bis 7,0 Prozent in Aussicht.