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Die Aktie des gebeutelten Airbagherstellers Takata ist aktuell in äußerst unruhigen Gewässern unterwegs. - Bild: Alexauto321/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Grund ist nach Angaben von Händlern ein Bericht in der Zeitung Nikkei, wonach zwei mögliche Geldgeber eine gerichtliche Beteiligung am Turnaround-Prozess oder aber eine Abwicklung des Konzerns fordern. Sie wollen erst dann Mittel bereitstellen, wenn das Gericht die Höhe der Takata-Verbindlichkeiten bestimmt hat.

Takata erklärte in einer Stellungnahme, der Zeitungsbericht beruht nicht auf dem, was man bereits mitgeteilt habe, und dass die Details des Sanierungsplans noch festgelegt werden müssten.

Es handelt sich um den fünftgrößten Kursverlust, den der Konzern bisher verkraften musste. Drei der fünf schlimmsten Tage für die Aktie gab es in den vergangenen 14 Monaten. Am 5. November 2015 verzeichnete der Kurs einen Rekordverlust von 25 Prozent.

Der Zulieferer steht wegen der umfangreichen Rückrufe von Fahrzeugen mit Takata-Airbags finanziell stark unter Druck. Betroffen waren nahezu alle Autohersteller weltweit. Die fehlerhaften Airbags von Takata können explodieren und Bauteile in die Fahrgastzelle schleudern. Mit diesem Sicherheitsproblem werden elf Todesfälle und mehr als 184 Verletzte allein in den USA in Verbindung gebracht.

In der vergangenen Woche hatte sich der Konzern mit dem US-Justizministerium auf einen milliardenschweren Vergleich geeinigt. Wie das Ministerium am Freitag in Washington mitteilte, willigte das Unternehmen wegen seiner defekten Airbags in eine Strafzahlung von 1 Milliarde Dollar (940 Millionen Euro) ein. Außerdem wird die japanische Firma ein Schuldeingeständnis ablegen. Durch die Vereinbarung werden strafrechtliche Ermittlungen beendet.

Auto-Experte Bratzel: 2016 wird Rekordjahr in puncto Rückrufe

  • Platz 10: Subaru musste zwischen Januar und Oktober 2016 in den USA 1,1 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Subaru

    Platz 10: Subaru musste zwischen Januar und Oktober 2016 in den USA 1,1 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Subaru

  • Platz 9: BMW musste auf dem US-Markt 1,17 Millionen Autos zwischen Januar und Oktober 2016 in die Werkstätten beordern. Bild: BMW

    Platz 9: BMW musste auf dem US-Markt 1,17 Millionen Autos zwischen Januar und Oktober 2016 in die Werkstätten beordern. Bild: BMW

  • Platz 8: Volkswagen rief dieses Jahr (bis Mitte Oktober) schon 1,66 Millionen Autos in den USA zurück. Bild: VW

    Platz 8: Volkswagen rief dieses Jahr (bis Mitte Oktober) schon 1,66 Millionen Autos in den USA zurück. Bild: VW

  • Platz 7: Mazda musste von Januar bis Oktober 1,84 Millionen seiner Fahrzeuge in den USA in die Werkstätten rufen. Bild. Mazda

    Platz 7: Mazda musste von Januar bis Oktober 1,84 Millionen seiner Fahrzeuge in den USA in die Werkstätten rufen. Bild. Mazda

  • Platz 6: Toyota beorderte 4,2 Millionen Autos in die US-Werkstätten. Bild. Toyota

    Platz 6: Toyota beorderte 4,2 Millionen Autos in die US-Werkstätten. Bild. Toyota

  • Platz 5: Ford musste von Januar bis Mitte Oktober 2016 rund 5,02 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Ford

    Platz 5: Ford musste von Januar bis Mitte Oktober 2016 rund 5,02 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Ford

  • Platz 4: Nissan rief von Januar bis Mitte Oktober schon 5,65 Millionen Autos in den USA in die Werkstätten. Bild: Nissan

    Platz 4: Nissan rief von Januar bis Mitte Oktober schon 5,65 Millionen Autos in den USA in die Werkstätten. Bild: Nissan

  • Platz 3: Honda musste in den USA von Januar bis Mitte Oktober 7,5 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: Honda

    Platz 3: Honda musste in den USA von Januar bis Mitte Oktober 7,5 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: Honda

  • Platz 2: Der Fiat-Chrysler-Konzern zu dem auch die Marke Jeep zählt musste von Januar bis Oktober 2016 gut 8,62 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: FCA/Jeep

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  • Platz 1: Unrühmlicher Spitzenreiter dieses Rankings ist General Motors. 8,7 Millionen Autos musste der Autobauer in den USA in die Werkstätten rufen. Bild: GM/Chevrolet

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