Crashtest

Takata muss - wieder einmal - Airbags zurückrufen. - Bild: Pixabay

Wie aus entsprechenden Dokumenten der zuständigen US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration hervorgeht, sind davon Fahrzeuge von Ford, Nissan und Mazda betroffen.

Den Angaben zufolge handelt es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme; Vorfälle mit den betroffenen Airbags seien bislang noch nicht bekannt. Eigentlich galten die von der neuen Rückrufaktion betroffenen Luftkissen bislang als vergleichsweise sicher, da sie ein Trocknungsmittel enthalten, das verhindern soll, dass das in den Airbags als Treibstoff eingesetzte Ammoniumnitrat die Airbags unter der Einwirkung von Feuchtigkeit zur Explosion bringt.

Die fehlerhaften Airbags von Takata werden mit mindestens 17 Todesfällen und gut 180 Verletzten weltweit in Verbindung gebracht. Allein in den USA müssen vor diesem Hintergrund mehr als 40 Millionen Fahrzeuge, in denen fast 70 Millionen der betroffenen Luftkissen verbaut sind, in die Werkstätten beordert werden.