Takata,Insolvenz,Airbags

Der Airbag-Hersteller Takata soll kurz vor der Insolvenz stehen. - Bild: Takata_Alexauto321 / Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Das Unternehmen bereite den Antrag bereits für die kommende Woche vor, so die Person weiter. Takata stehe zudem kurz vor der Übernahme durch den Mitbewerber Key Safety Systems was ein entscheidender Faktor bei dem Insolvenzantrag werden könnte, hieß es weiter.

Mit dem lange erwarteten Schritt könnte der japanische Konzern einen Schlussstrich unter die Airbag-Krise ziehen. Das Unternehmen hatte Millionen schadhafter Airbags an verschiedene Automobilhersteller geliefert, bei den die Gefahr einer Explosion während der Fahrt besteht.

Bei Unglücksfällen waren weltweit 16 Menschen ums Leben gekommen und 180 verletzt worden. Mitte Januar 2017 hatte sich Takata mit den US-Justizbehörden auf eine Strafzahlung in Höhe von rund 1 Milliarde Dollar geeinigt. Das Unternehmen gestand zudem kriminelle Vergehen ein.

Allein in den USA sind rund 42 Millionen Fahrzeuge mit insgesamt rund 70 Millionen Takata-Airbags betroffen.

Auto-Experte Bratzel: 2016 wird Rekordjahr in puncto Rückrufe

  • Platz 10: Subaru musste zwischen Januar und Oktober 2016 in den USA 1,1 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Subaru

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  • Platz 9: BMW musste auf dem US-Markt 1,17 Millionen Autos zwischen Januar und Oktober 2016 in die Werkstätten beordern. Bild: BMW

    Platz 9: BMW musste auf dem US-Markt 1,17 Millionen Autos zwischen Januar und Oktober 2016 in die Werkstätten beordern. Bild: BMW

  • Platz 8: Volkswagen rief dieses Jahr (bis Mitte Oktober) schon 1,66 Millionen Autos in den USA zurück. Bild: VW

    Platz 8: Volkswagen rief dieses Jahr (bis Mitte Oktober) schon 1,66 Millionen Autos in den USA zurück. Bild: VW

  • Platz 7: Mazda musste von Januar bis Oktober 1,84 Millionen seiner Fahrzeuge in den USA in die Werkstätten rufen. Bild. Mazda

    Platz 7: Mazda musste von Januar bis Oktober 1,84 Millionen seiner Fahrzeuge in den USA in die Werkstätten rufen. Bild. Mazda

  • Platz 6: Toyota beorderte 4,2 Millionen Autos in die US-Werkstätten. Bild. Toyota

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  • Platz 5: Ford musste von Januar bis Mitte Oktober 2016 rund 5,02 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Ford

    Platz 5: Ford musste von Januar bis Mitte Oktober 2016 rund 5,02 Millionen Autos zurückrufen. Bild: Ford

  • Platz 4: Nissan rief von Januar bis Mitte Oktober schon 5,65 Millionen Autos in den USA in die Werkstätten. Bild: Nissan

    Platz 4: Nissan rief von Januar bis Mitte Oktober schon 5,65 Millionen Autos in den USA in die Werkstätten. Bild: Nissan

  • Platz 3: Honda musste in den USA von Januar bis Mitte Oktober 7,5 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: Honda

    Platz 3: Honda musste in den USA von Januar bis Mitte Oktober 7,5 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: Honda

  • Platz 2: Der Fiat-Chrysler-Konzern zu dem auch die Marke Jeep zählt musste von Januar bis Oktober 2016 gut 8,62 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: FCA/Jeep

    Platz 2: Der Fiat-Chrysler-Konzern zu dem auch die Marke Jeep zählt musste von Januar bis Oktober 2016 gut 8,62 Millionen Autos in den USA zurückrufen. Bild: FCA/Jeep

  • Platz 1: Unrühmlicher Spitzenreiter dieses Rankings ist General Motors. 8,7 Millionen Autos musste der Autobauer in den USA in die Werkstätten rufen. Bild: GM/Chevrolet

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