Tata Steel

Tata Steel ist auf der Suche nach Alternativen für sein europäisches Stahlgeschäft und hat Gespräche mit anderen strategischen Playern der Branche iniitiert. - Bild: Tata Steel

Dies bestätigte Tata am Freitag. Tata ist auf der Suche nach Alternativen für sein europäisches Stahlgeschäft und hat Gespräche mit anderen strategischen Playern der Branche iniitiert, darunter auch mit dem deutschen Konzern. Dabei wird eine Zusammenarbeit erwogen, etwa in Form eines Joint Venture.

Ein Zusammengehen "offeriere die besten Aussichten, um ein Premium-Bandstahl-Geschäft von Weltniveau zu schaffen, in einem Umfang und mit der Fähigkeit, auf der globalen Bühne erfolgreich zu konkurrieren", sagte Koushik Chatterjee, der Executive Director für Tata Europa.

Im April hatte Tata offiziell angekündigt, ihr britisches Geschäft verkaufen zu wollen. Tata verwies dabei auf mehrere ernsthafte Probleme, darunter die weltweite Stahlflut und die hohen Herstellungskosten. Tata haben sieben Interessensbekundigungen erhalten. Die Gebote würden nun im Licht der Unsicherheiten rund um den Brexit und das Ergebnis der britischen Regierungsverhandlungen über das Pensionssystem im britischen Stahlsektor geprüft.

Dt. Bank: Stahl-Fusion auch nach Brexit möglich

Auch nach einem Brexit wäre eine europäische Stahl-Fusion von Thyssenkrupp und Tata Steel aus Sicht der Deutschen Bank sinnvoll. Durch einen Zusammenschluss könnten die Konzerne ihre Kosten deutlich senken, schreiben die Analysten.

Sie schätzen die möglichen Synergieeffekte, die sich in den Thyssenkrupp-Werken und der Anlage von Tata im niederländischen Ijmuiden erzielen ließen, auf 400 bis 600 Millionen Euro.

Allerdings habe das Referendum in Großbritannien Unsicherheit geschaffen und könnte den Prozess verzögern: Es gehe unter anderem um die Frage, inwieweit eine neue britische Regierung Tata unterstützt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Thyssenkrupp bald an einer Konsolidierung beteiligt, ist nach Meinung der Branchenexperten so hoch wie noch nie. Tata Steel sei weiterhin der mit Abstand wahrscheinlichste Partner, schreiben sie.

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