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Technotrans hat 2016 mehr Umsatz und Ergebnis eingefahren. - Bild: Technotrans

Das EBIT-Wachstum um 8,7 Prozent auf 9,7 Millionen Euro bedeutet dabei das beste Ergebnis seit neun Jahren. Die Dividende soll spürbar auf 0,55 Euro je Aktie angehoben werden, zuletzt waren 0,48 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet worden.

"Das vergangene Geschäftsjahr ist äußerst erfreulich verlaufen", sagt Henry Brickenkamp, Sprecher des Vorstands von Technotrans. In allen Geschäftsfeldern sei ein organisches Wachstum erzielt worden. Als "Meilenstein" bezeichnet das Unternehmen die Übernahme der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik, durch die der Markt der kunstoffverarbeitenden Industrie erschlossen worden sei.

Mit einem konsolidierten Umsatz von 16 Millionen Euro habe die GWK bereits 2016 in großem Maße zum Umsatzanstieg beigetragen. Darüber hinaus hatte Technotrans einen 51-Prozent-Anteil an der Berliner Ovidius erworben.

Auch um die Übernahmen bereinigt konnte Technotrans ein Wachstum im Bereich der Zielspanne erreichen. Der organische Umsatz stieg 2016 um 7,8 Prozent auf 132,5 Millionen Euro, das bereinigte EBIT kletterte um 11,3 Prozent auf 10,0 Millionen Euro. Die Marge legte entsprechend auf 7,5 Prozent von zuvor 7,3 Prozent zu. Der Jahresüberschuss des Unternehmens erhöhte sich um 16,8 Prozent auf 7,3 Millionen Euro.

Der Umsatz der Technologie-Sparte erreichte erstmals seit 2008 wieder einen Wert jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke. Technotrans führt diese Entwicklung auf die konjunkturelle Belebung und ein neuerliches organisches Wachstum im Nicht-Print-Bereich zurück, das vor allem in der Laser-, Stanz- und Umformtechnik erfolgt sei. Auch die Wachstumsmärkte hätte zu dem Umsatzplus beigetragen. In der Druckindustrie sei der Marktanteil ausgebaut worden. Die Technologie-Sparte steuert mit 68 Prozent den größten Anteil zum Gesamtumsatz der Technotrans bei.

Für das laufende Geschäftsjahr hat Brickenkamp ein erneut überdurchschnittliches Wachstum als Ziel ausgegeben und zeigt sich diesbezüglich "vorsichtig optimistisch". In Erwartung stabiler weltkonjunktureller Bedingungen soll ein Umsatz zwischen 185 Millionen und 195 Millionen Euro erreicht werden. Das operative Ergebnis auf EBIT-Basis wird in einer Bandbreite zwischen 12 Millionen und 14 Millionen Euro prognostiziert. Dies entspräche einer EBIT-Marge zwischen 6,5 und 7,2 Prozent. Neue Akquisitionen sind in dieser Planung nicht berücksichtigt.