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Die Deutsche Telekom hat ihre Jahresziele 2016 erreicht. - Bild: Telekom

Auf dem Konzerngewinn des Schlussquartals lastete zudem eine Wertberichtigung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro auf die Beteiligung des DAX-Konzerns an der britischen BT Group.

Im vierten Quartal lag der Umsatz mit 19,54 Milliarden Euro leicht über der Konsensschätzung von Analysten, die auf knapp 19 Milliarden Euro lautete. Während die Erlöse in Deutschland nur geringfügig um 0,5 Prozent, in Europa dagegen um 1,7 Prozent zurückgingen, wuchs die US-Tochter um gut ein Viertel.

T-Mobile US hatte die Zahlen bereits Mitte Februar vorgelegt, fließen jetzt aber in Euro und auf Basis unterschiedlicher Rechnungslegung in die Konzernbilanz ein.

Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA, mit der die operative Ertragskraft des Unternehmens gemessen wird, stieg um 2,4 Prozent auf 5,265 Milliarden Euro. Hier hatten Analysten der Telekom im Mittel 5,3 Milliarden Euro zugetraut. Unterm Strich stand als Folge der Wertminderung der BT-Beteiligung ein Verlust von 2,124 Milliarden Euro. Unbereinigt stieg der Nettogewinn um 1,5 Prozent auf 973 Milliarden Euro. Der Free Cashflow, eine von Analysten stark beachtete Zahl zur Messung der liquiden Mittel, ging auf 893 von 998 Millionen Euro zurück. Hier hatten Analysten im Konsens mit rund 1 Milliarde Euro mehr erwartet.

Sein selbst gestecktes Jahresziel von 4,9 Milliarden Euro freien Cashflow und eines um Sondereffekte bereinigten Konzern-EBITDA von 21,2 Milliarden Euro erreichte bzw übertraf der DAX-Konzern mit 4,939 Milliarden Euro Cashflow und 21,42 Milliarden Euro bereinigtem EBITDA. Die Aktionäre sollen für 2016 mit 0,60 Euro eine höhere Dividende erhalten als für 2015 mit damals 0,55 Euro je Aktie.