Open Telekom Cloud

Die Open Telekom Cloud soll auch kleinen und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit bieten, ihre Daten kostengünstig in einem externen Rechenzentrum zu lagern, anstatt selbst in die notwendige Infrastruktur investieren zu müssen. - Bild: Telekom

"Wir werden uns jeden Montag die Preise für Cloud-Dienste anschauen, und den billigsten Anbieter um 15 Prozent unterbieten", kündigte Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der IT-Division beim DAX-Konzern, im Interview mit Dow Jones Newswires an.

Die sogenannte Open Telekom Cloud startete in dieser Woche anlässlich der Technologiemesse Cebit in Hannover. Sie soll insbesondere auch kleinen und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit bieten, ihre Daten kostengünstig in einem externen Rechenzentrum zu lagern, anstatt selbst in die notwendige Infrastruktur investieren zu müssen.

Mit ihrer Preispolitik will die Telekom aber die Profitabilität nicht außer acht lassen. Für das Open-Cloud-Projekt hat sie sich mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei zusammengetan, der die Hardware liefert. "Wir teilen uns den Umsatz, 60 Prozent gehen an Huawei, 40 Prozent an uns. Die 40 Prozent sind zwar nur die Rohertragsmarge, weil wir noch weitere Kosten haben, aber da bleibt was hängen", sagt Abolhassan.