Elon Musk im Interview mit Axios

Ist sich relativ sicher, dass er zu Lebzeiten noch auf den Mars fliegt: Tesla-Chef Elon Musk. - Bild: Screenshot Youtube

Dass er möglicherweise von dieser tollkühnen Expedition nicht zurückkommen werde, würde ihn nicht vom Vorhaben abhalten. So Musk in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Axios bei dem amerikanischen Pay-TV-Sender HBO. 

Warum er dieses Risiko auf sich nehmen will? „Der Anreiz wäre der gleiche wie bei Shakletons Antarktisexpedition im frühen 20. Jahrhundert“, so Musk. „Es wird schwierig. Es gibt eine hohe Todeschance, wenn man in einer kleinen Büchse durch das Weltall fliegt.“ Und selbst, wenn man erfolgreich auf dem Mars angekommen sei, wäre es kein Vergnügen, weil man „nonstop daran arbeiten wird, eine Kolonie zu errichten.“

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Wie die Besteigung des Mount Everest

Das Leben auf einem fremden Planeten wie auch die Gefahren bei einer beschwerlichen Rückreise begünstigen den Tod. Dennoch würde er dieses Wagnis eingehen.

Schließlich gäbe es auch viele Bergsteiger. „Viele Menschen sind schon auf dem Weg zum Mount Everest verstorben. Sie lieben aber die Herausforderung daran“, so der Unternehmer.

Video: Elon Musk im Axios-Interview

„Tesla schwebte in akuter Todesgefahr“

Auch ohne Mars-Reise hat Musk ein – auch für seine Verhältnisse –außergewöhnlich schwieriges Jahr hinter sich. „Es schmerzt meinem Herz und Hirn. Ich würde es keinem empfehlen. Ich habe es gemacht, weil es nicht anders ging“, so der Tesla-Chef im Axios-Interview.

Der Grund für sein exzessives Arbeitspensum: „Tesla schwebte wegen der hochgefahrenen Model-3-Produktion in akuter Todesgefahr”, gibt Musk zu.

„Das Unternehmen hat wie verrückt Geld verloren, und wenn wir die Probleme nicht in einer sehr kurzen Zeit gelöst hätten, wären wir gestorben. Und es war extrem schwer, diese Probleme zu lösen“, sagte der Unternehmer. Tesla hätte demnach noch nur „Wochen im einstelligen Bereich” gehabt, um die Produktionsprobleme in den Griff zu bekommen.

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