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Tesla-Chef Elon Musk: Investoren schauen gerne, was der Elektroautobauer macht, um Ideen für Investments bei Autoteileherstellern in Asien zu bekommen. -Bild: Tesla

"Möchte klarstellen, dass Tesla exklusiv mit Panasonic bei Zellen für Model 3 zusammenarbeitet. Presseberichte, die etwas anderes behaupten, sind falsch", schrieb Musk und löste damit den Kurssturz in Korea aus. Dieser Tweet kostete Samsung SDI rund 580 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung, während Panasonic am selben Tag 800 Millionen Euro an Börsenwert hinzu gewannen.

Investoren schauen gerne, was der Elektroautobauer macht, um Ideen für Investments bei Autoteileherstellern in Asien zu bekommen. Tesla übernimmt in dieser Branche die Rolle, die Apple für Produzenten von Elektronikbauteilen hat.

Dabei ist Tesla eigentlich eine Nummer zu klein. Die Kosten der verkauften Waren erreichten im vergangenen Jahr nur 2 Prozent der Summe von Apple. Auch im Vergleich zu den etablierten Autoherstellern ist Tesla ein Zwerg. Bei denen nimmt kaum jemand Notiz davon, wenn ein großer Autobauer seine Windschutzscheiben nicht mehr von der einen, sondern von einer anderen Firma bezieht.

Doch Nachrichten rund um Tesla bewegen die Kurse, selbst wenn Bestätigungen für Informationen schwer zu erhalten sind. So schossen im Mai die Aktien des koreanischen Reifenherstellers Hankook nach oben. Grund waren Spekulationen, das Unternehmen könne Zulieferer für Tesla werden. Ähnlich ging es den Aktien des Batterieherstellers LG Chem, die im Oktober an einem Tag einen Kurssprung machten.

Bestehenden Zulieferern kann es dagegen schlecht ergehen. So haben sich die Anteilsscheine des einzigen Getriebezulieferers von Tesla seit 2013 verzehnfacht. Berichte, Tesla halte Ausschau nach einem zweiten Lieferanten, lasteten dann jedoch schwer auf den Hota-Aktien.

Die Tesla-Aktien selbst sind schon ein wilder Ritt. Nun werden die Aktien der Zulieferer mitgerissen.

Bildergallerie: So sieht der neue Tesla 'Model 3' aus

  • Am Abend des 31. März 2016 hatte das Warten ein Ende: Der US-Elektroautopionier Tesla stellte sein lange angekündigtes erstes reines Elektroauto für den Massenmarkt vor. Im Vergleich zu den aktuellen Modellen "S" und "X" ist das "Model 3" mit 35.000 US-Dollar vergleisweise günstig. - Bild: Tesla

    Am Abend des 31. März 2016 hatte das Warten ein Ende: Der US-Elektroautopionier Tesla stellte sein lange angekündigtes erstes reines Elektroauto für den Massenmarkt vor. Im Vergleich zu den aktuellen Modellen "S" und "X" ist das "Model 3" mit 35.000 US-Dollar vergleisweise günstig. - Bild: Tesla

  • Die Kunden können das "Model 3" bereits bestellen, auf die Straße kommen wird es aber nicht vor 2017 kommen. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nächstes Jahr wird", sagte Elon Musk in Anspielung darauf, dass Tesla in der Vergangenheit Probleme hatte, die Autos zum versprochenen Zeitpunkt in den Verkauf zu bringen. 115.000 Menschen hatten das Auto am Donnerstag Abend bereits vorbestellt, ohne es je gesehen zu haben. - Bild: Tesla

    Die Kunden können das "Model 3" bereits bestellen, auf die Straße kommen wird es aber nicht vor 2017 kommen. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nächstes Jahr wird", sagte Elon Musk in Anspielung darauf, dass Tesla in der Vergangenheit Probleme hatte, die Autos zum versprochenen Zeitpunkt in den Verkauf zu bringen. 115.000 Menschen hatten das Auto am Donnerstag Abend bereits vorbestellt, ohne es je gesehen zu haben. - Bild: Tesla

  • Das Elektroauto Model 3 schafft laut den Angaben von Elon Musk mindestens 215 Meilen (346 Kilometer) mit einer Batterieaufladung. Platz ist für fünf Erwachsene. - Bild: Tesla

    Das Elektroauto Model 3 schafft laut den Angaben von Elon Musk mindestens 215 Meilen (346 Kilometer) mit einer Batterieaufladung. Platz ist für fünf Erwachsene. - Bild: Tesla

  • Selbst das Basismodell schafft nach herstellerangaben eine Beschleunigung von 0 auf knapp 100 km/h in weniger als sechs Sekunden und erzielt dabei Top-Sicherheitsbewertungen. - Bild: Tesla

    Selbst das Basismodell schafft nach herstellerangaben eine Beschleunigung von 0 auf knapp 100 km/h in weniger als sechs Sekunden und erzielt dabei Top-Sicherheitsbewertungen. - Bild: Tesla

  • Der rein batteriebetriebene Viertürer mit nach hinten abfallendem Glas-Coupédach wird unter anderem gegen den i3 von BMW und den kommenden Chevrolet Bolt EV positioniert. - Bild: Tesla

    Der rein batteriebetriebene Viertürer mit nach hinten abfallendem Glas-Coupédach wird unter anderem gegen den i3 von BMW und den kommenden Chevrolet Bolt EV positioniert. - Bild: Tesla

  • Wie schon das größere "Model S" und das SUV "Model X" wird auch auch das "Model 3"  ein besonders großes Touchscreen-Display neben dem Lenkrad haben, über das bei den bisherigen Modellen fast alle Funktionen des Fahrzeugs gesteuert werden. - Bild: Tesla

    Wie schon das größere "Model S" und das SUV "Model X" wird auch auch das "Model 3" ein besonders großes Touchscreen-Display neben dem Lenkrad haben, über das bei den bisherigen Modellen fast alle Funktionen des Fahrzeugs gesteuert werden. - Bild: Tesla

  • Das "Model S" ist aktuell das einzige Tesla-Modell, das bereits ausgeliefert wird. Es verfügt über 7 Sitzplätze und sprintet in 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h - Bild: Tesla

    Das "Model S" ist aktuell das einzige Tesla-Modell, das bereits ausgeliefert wird. Es verfügt über 7 Sitzplätze und sprintet in 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h - Bild: Tesla

  • Die mehrfach verschobene Auslieferung des "Model X" soll demnächst beginnen. Das SUV ist serienmäßig mit Allradantrieb und 90 kWh-Batterie ausgerüstet und bietet eine Reichweite von 470 km. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden gilt das "Model X" unter SUVs als echter Sportler. - Bild: Tesla

    Die mehrfach verschobene Auslieferung des "Model X" soll demnächst beginnen. Das SUV ist serienmäßig mit Allradantrieb und 90 kWh-Batterie ausgerüstet und bietet eine Reichweite von 470 km. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden gilt das "Model X" unter SUVs als echter Sportler. - Bild: Tesla