Semi

Elon Musk präsentiert den Elektro-Truck Semi. - Screenshot: Youtube

Der Laster soll schnell, zuverlässig und kosteneffizient fahren können, versprach der Manager. Mit einer Akkuladung soll das Fahrzeug 500 Meilen weit kommen, also rund 800 Kilometer. In den Pausen der Fahrer und beim Laden sollen die Fahrzeuge Strom nachtanken.

Video: Die Vorstellung des Tesla E-Trucks Semi

Der Sattelschlepper soll ab 2019 produziert werden und 36 Tonnen schleppen können, das in den USA erlaubte Maximum. Der Laster soll dreimal so schnell wie ähnliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor beschleunigen, von 0 auf 60 Meilen in 5 Sekunden.

Auch bei 5 Prozent Steigung soll der Laster noch 60 Meilen die Stunde fahren können. Musk will die Garantie geben, dass die Laster eine Lebensdauer von 1 Million Meilen haben werden. Die Kosteneffizienz schätzt Tesla auf doppelt so hoch wie bei Dieselfahrzeugen, zumindest, wenn die Laster im Konvoi fahren. Im Konvoi seien die Sattelschlepper sogar billiger als die Eisenbahn.

Video: Der Tesla Roadster

Musk sparte sich für seine Präsentation des Lasters auch noch eine Überraschung auf. Im Anschluss an "Semi" stellte der Tesla-Chef einen neuen Roadster der zweiten Generation vor. Dieser soll eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Meilen die Stunde erreichen und von 0 auf 60 Meilen in 1,9 Sekunden beschleunigen. Das Auto mit einer Reichweite von 620 Meilen soll 2020 in Produktion gehen, Stückpreis ab 200.000 US-Dollar.

Das sagt der Experte zum Tesla Semi:

So bewertet Axel Schmidt, global verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Automotive bei Accenture den neuen Tesla Semi:

"Tesla setzt sich mit dem Vorstoß ins Nutzfahrzeuggeschäft äußerst ehrgeizige Ziele. Das dient sicher auch dem Zweck, die Investoren bei Laune zu halten. Aber vergessen wir nicht: Bisher hat das Unternehmen immer die Ressourcen zusammenbekommen, um die Umsetzung solcher Ideen in Angriff zu nehmen. Und gerade für den E-Lkw scheint die Firma weniger auf die Zukunft zu wetten als eine echte Nische am Markt zu bedienen – immerhin hat man bei der Entwicklung ja wohl eng mit Logistikfirmen zusammengearbeitet.

Der wirtschaftliche Nutzwert für E-Lkw hängt vom jeweiligen Einsatzszenario ab. Aber einen wirklichen Durchbruch der Stromer im Frachtgeschäft sehe ich vorerst nicht, dafür ist der Markt noch nicht bereit. Das könnte sich allerdings recht schnell ändern: Wenn die bestehende Ladeinfrastruktur erweitert werden würde oder wenn schärfere Emissions-Vorschriften und innerstädtische Fahrverbote den Druck auf Diesel-Lkw weiter erhöhen. Lkw-Hersteller sollten den Markt also in jedem Fall beobachten, um nicht erneut derart überrascht zu werden, wie zuletzt von der Deutschen Post und deren „StreetScooter“."

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