Tesla-Chef Elon Musk rechnet damit, dass seine Firma frühestens 2020 profitabel wird. 2015 will

Tesla-Chef Elon Musk rechnet damit, dass seine Firma frühestens 2020 profitabel wird. 2015 will Tesla 55 000 Fahrzeuge des aktuellen Model S und des neuen SUV Model X ausliefern, das in sechs Monaten kommen soll. - Bild: Tesla

Weniger Umsatz als erwartet: Der Elektroautohersteller Tesla hat seinen Verlust im Schlussquartal 2014 ausgeweitet und die Prognosen der Analysten deutlich verfehlt.

Das Unternehmen fuhr einen Verlust von knapp 108 Millionen US-Dollar ein, nachdem die Verkäufe des Premium-E-Autos mit 9.834 Fahrzeugen im vierten Quartal geringer ausfielen als von Analysten erwartet. Je Aktie lag der Verlust bei bereinigt 13 Cent je Aktie, während Analysten im Mittel mit einem Gewinn von 30 Cent gerechnet hatten.

Investoren gefiel offenbar nicht, was Tesla ihnen präsentierte: Nachbörslich gab die Aktie um fast drei Prozent nach.

Tesla erklärte, die Nachfrage nach seiner Limousine Model S sei unverändert hoch. Allerdings hätten rund 1.400 der im Dezember produzierten Fahrzeuge nicht ausgeliefert werden können, was sich entsprechend negativ im Umsatz und im Ergebnis niedergeschlagen hätte. Dennoch kletterten die Erlöse von Oktober bis Dezember auf 956,6 von 615 Millionen Dollar vor einem Jahr. Neben den Auslieferungsproblemen belastete der starke Dollar das Ergebnis.

Außerdem verdoppelten sich die Ausgaben von Tesla im vierten Quartal nahezu auf 336,5 Millionen Dollar. Zugleich gingen die Barbestände auf 1,9 von 2,4 Milliarden Dollar zurück.

Tesla-Chef Elon Musk ist jedoch überzeugt, dass die Ausgaben sich lohnen werden: Für das laufende Jahr stellte Tesla einen Absatz von 55.000 Luxus-E-Autos in Aussicht nach 32.733 im vergangenen Jahr. Der E-Auto-Pionier rechnet damit, dass seine Firma frühestens 2020 profitabel wird.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke