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Tesla-Chef Elon Musk hat nach einem starken Quartal wieder Grund zu guter Laune. - Bild: Tesla

Die Erlöse stiegen im dritten Quartal um 81 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Netto verdiente Tesla 21,9 Millionen Dollar bzw 14 Cent je Aktie. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum war ein Fehlbetrag von 229,9 Millionen Dollar bzw 1,78 Dollar je Aktie verzeichnet worden. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug im dritten Quartal dieses Jahres 71 Cent.

Im Berichtszeitraum wurden 24.821 Fahrzeuge der Typen Model S und Model Xs ausgeliefert. Das waren mehr als doppelt so viele wie im dritten Quartal des vergangenen Jahres. Allein auf das neue Model S seien 8.774 Fahrzeuge entfallen. Ende des Quartals seien überdies 5.065 Fahrzeuge auf dem Weg zu den Kunden gewesen, die im vierten Quartal verbucht werden sollten. Tesla sieht sich auf dem Weg, die für die zweite Jahreshälfte angestrebte Produktionszahl von 50.000 Fahrzeugen zu schaffen.

Zum Ende des Quartals verfügte Tesla über 3,1 Milliarden Dollar an Barmitteln. Zum Ende des zweiten Quartals waren es 3,2 Milliarden Dollar gewesen.

Bei den Anlegern kamen die Zahlen gut an. Im nachbörslichen Handel auf nasdaq.com legte die Tesla-Aktie in einer ersten Reaktion um fast 6 Prozent zu.

Mit den guten Zahlen im Rücken dürfte es Tesla-CEO Elon Musk leichter fallen, die geplante Fusion mit SolarCity durchzusetzen und neues Kapital aufzubringen. Analysten von Oppenheimer schätzen, dass das fusionierte Unternehmen 12,5 Milliarden Dollar benötigt, um Ausgaben zu decken. Andere Analysten rechnen jedoch mit einem geringeren Kapitalbedarf.

Über den geplanten Zusammenschluss werden die Aktionäre von SolarCity und Tesla am 17. November abstimmen.