Tesla, hier die Ladestation in Rubigen, hat im vergangenen Quartal weniger AUtos verkauft als gedacht

Tesla, hier die Ladestation in Rubigen, hat im vergangenen Quartal weniger AUtos verkauft als gedacht. - Bild: Tesla

Zwar sprangen die Verkäufe um 50 Prozent auf 14.820 Fahrzeuge, angepeilt waren aber 16.000 Auslieferungen. Die Tesla Motors Inc begründete das mit Engpässen bei Zulieferern und mit überzogenen Ambitionen bei der Eigenfertigung von Komponenten.

Im vorangegangenen Quartal hatte das Unternehmen aus dem kalifornischen Palo Alto 17.400 Fahrzeuge an seine Kunden übergeben. Tesla schlüsselt die Verkäufe nicht nach Regionen auf.

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden 12.420 Model-S-Limousinen und 2.400 Model-X-SUV ausgeliefert. Probleme bei der Herstellung des SUV seien eine Folge der eigenen "Hybris, die erste Version des Model X mit viel zu viel neuer Technologie auszustatten".

Tesla habe nicht genug eigene Kapazitäten, um bestimmte Teile zu bauen. Immerhin habe die Produktion des Model X bis Ende März 750 Fahrzeuge pro Woche erreicht, das entspreche in etwa einer vollständigen Auslastung. An der Prognose von 80.000 bis 90.000 Auslieferungen 2016 hält der Konzern fest.

Teslas Absatz ist im Zuge der Expansion in neue Märkte und der Ausweitung der Produktionskapazität weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr verkaufte der Elektroautobauer knapp über 50.000 Fahrzeuge gegenüber knapp 32.000 im Jahr zuvor. Die Neubestellungen im ersten Quartal hätten die Auslieferungen "bei weitem" überstiegen, teilte Tesla weiter mit.

Seit einigen Tagen nimmt Tesla Vorbestellungen für den neuen Hoffnungsträger des Konzerns - das Model 3 - an. Bis Samstag buchte das Unternehmen 276.000 Bestellungen, für die Kunden jeweils eine rückzahlbare Anzahlung in Höhe von 1.000 US-Dollar leisten mussten