Tesla-Chef Elon Musk

Musk hatte am 7. August in einem Tweet überraschend verkündet, Tesla zum Aktienkurs von 420 US-Dollar privatisieren zu wollen. Später zog er sein Vorhaben zurück.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Bezug auf zwei mit der Sache vertraute Personen. Die Tesla-Aktie sackte zwischenzeitlich deutlich ab, konnte sich zuletzt aber wieder etwas erholen. Ein Sprecher von Tesla gab sich betont gelassen.

Die US-Staatsanwaltschaft habe eine Untersuchung wegen Betrugsverdachts eingeleitet, hieß es in dem Bloomberg-Bericht. Die Tesla-Aktie verlor nach der Veröffentlichung zwischenzeitlich rund 6 Prozent an Wert, zuletzt notierten sie aber nur noch knapp 4 Prozent im Minus.

Bereits im August habe man eine Dokumentenanfrage auf freiwilliger Basis vom Justizministerium erhalten, teilte der Tesla-Sprecher laut Bloomberg mit. Eine offizielle Vorladung oder einen sonstigen formalen Prozess seitens des Ministeriums habe es hingegen nicht gegeben. Man habe kooperiert und gehe davon aus, dass die Sache schnell vom Tisch sein werde, sobald die bereits vorgelegten Informatione überprüft seien.

Erst vor einem Monat hatte der TV-Sender Fox Business News berichtet, dass die US-Börsenaufsicht SEC in der Sache sämtliche neun Vorstandsmitglieder von Tesla gerichtlich vorladen lasse. Musk hatte am 7. August in einem Tweet überraschend verkündet, Tesla zum Aktienkurs von 420 US-Dollar privatisieren zu wollen. Später zog er sein Vorhaben zurück. Als rechtlich brisant gilt vor allem seine Behauptung, die Finanzierung für einen solchen Deal sei gesichert.

 

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