Tesla testet nun beim Kunden Fahrzeuge mit Autopilot-Funktionen. Foto: Tesla.

Tesla testet nun beim Kunden Fahrzeuge mit Autopilot-Funktionen. Foto: Tesla.

Von einem Auto, das als komplett selbstfahrend bezeichnet werden kann, ist aber auch der US-Elektroautobauer noch weit entfernt. Tesla hatte Anfang des Jahres die neue Software vorgestellt, mit der die Elektrowagen beispielsweise selbstständig parken oder die Spur und den Abstand halten können sollen.

In den Genuss der neuen Funktionen werden zunächst die Fahrer von 50.000 neueren Modellen des Wagens kommen, vor allem Besitzer des Model S in den USA.

Tesla empfiehlt den Fahrern trotz der Fortschritte aber eindringlich, die Hände am Lenkrad zu lassen. "Wir sind in dieser Anfangsphase sehr vorsichtig", sagte Tesla-Chef Elon Musk. Im Laufe der Zeit sei es dann nach und nach nicht mehr notwendig, die Hände am Lenkrad zu lassen. Derzeit sei das aber kein Thema.

In Sachen Software-Updates für Automobile ist Tesla ein Pionier in der Branche. Das Unternehmen entwickelt Software, die sich per Funk auf die Autos aufspielen lässt. Beim Modell S können nun die in den vergangenen zwölf Monaten gebauten Fahrzeuge von dem Fortschritt profitieren, da sie über die benötigten Sensoren und Kameras verfügen.

Tesla hat die Software mit den Autopilot-Funktionen seit Monaten getestet. Erste Versionen wurden vertrauenswürdigen Inhabern zur Verfügung gestellt. Musk kündigte am Mittwoch an, dass bei dem nächsten Update weitere Funktionen zur Verfügung gestellt werden sollen. In drei Jahren sollen Tesla-Automobile dann in der Lage sein, ohne jeglichen Eingriff des Fahrers die Insassen von A nach B zu bringen.